"6 Below - Verschollen im Schnee" (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

„6 Below – Verschollen im Schnee“ (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

Mit:
Josh Hartnett, Mira Sorvino, Sarah Dumont, Kale Culley, Jason Cottle, Austin R. Grant, uva.

Im Februar 2004 startet Ex-Eishockey Spieler und Adrenalinjunkie Eric LeMarque eine Snowboardtour durch die höchsten Gipfel der Sierra Nevada. Auf der Suche nach Einsamkeit und Abenteuer befindet sich Eric fernab von gesicherten Pisten, als plötzlich ein gewaltiger Schneesturm aufzieht. Abgeschieden von jeglicher Zivilisation irrt er tagelang ohne Verpflegung in den Bergen umher. Dabei kämpft er nicht nur ums Überleben, sondern wird auch von seiner Vergangenheit eingeholt. Um die quälenden Erinnerungen zu überwinden, muss er sich seinen Dämonen stellen und den Glauben an sich selbst wiederfinden, bevor Schnee und Eis sein Schicksal besiegeln…

Mit 6 BELOW – Verschollen im Schnee inszeniert der ehemalige Stuntman Scott Waugh („Need for Speed“, „Act of Valor“) einen Film voller Adrenalin und vertrackter Situationen. In der Rolle des sich selbst findenden Eric LeMarque bietet Josh Hartnett eine beeindruckende Leistung. In weiteren Rollen begeistern Oscar®-Preisträgerin Mira Sorvino („The Final Cut“, „Geliebte Aphrodite“) als Erics Mutter Susan und Sarah Dumont („The Royals“) als Erics Ehefrau Sarah. Der mitreißende Film basiert auf der ebenso beeindruckenden wie unglaublichen, wahren Geschichte von Hockey-Legende Eric LeMarque (Eric LeMarque: A Survivor’s Story), der sich selbst in dieser ausweglosen Situation befand.

© Universum Film

Meinung zur Veröffentlichung:

-Achtung, diese Rezension kann Spuren von Spoilern enthalten-

Der 35-jährige Eric LeMarque, im Film verkörpert von Josh Hartnett, hat mit privaten Problemen zu kämpfen. Der ehemalige Eishockeyspieler ist ein Opfer seiner Drogensucht geworden und sucht Ruhe beim Snowboarden auf den Gipfeln des Sierra Nevada. Da er sich als Adrenalinjunkie ungerne an Vorgaben und Regeln hält, entfernt er sich von den vorgeschriebenen Routen und bekommt Probleme, als plötzlich ein Sturm aufzieht und er auf sich allein gestellt ums Überleben kämpfen muss…

Der ehemalige Stuntman und jetzige Regisseur Scott Waugh bewies schon in seinen beiden vorangegangenen Spielfilmen Need for Speed und Act of Valor ein Gespür für gelungene Aufnahmen. In seiner dritten Regiearbeit widmet er sich einer wahren Begebenheit. Drehbuchautor Madison Turner adaptiert hier den Tatsachenbericht von Eric LeMarque, der in diesem über sein Leben, seine Probleme und letztendlich sein Überleben und den Neubeginn berichtet. Dies sind Geschichten, die quasi überlebensgroß sind. Das dachte sich auch Waugh und inszeniert seinen Film auf zwei Handlungsebenen, die einem das Heranwachsen LeMarques, die Entstehung seiner massiven Probleme und in dem Handlungsstrang der filmischen Gegenwart seinen Überlebenskampf im Schnee zeigen. Der Überlebenskampf weiß aufgrund toller Aufnahmen und einer beeindruckenden Darstellung zu gefallen, die restlichen Handlungsstränge durchbrechen das Erzähltempo, verwirren und lassen dabei trotzdem gleichgültig. Denn auch wenn Hartnett eine fesselnde One-Man-Show abliefert, wirkt vieles erzählerisch so dick aufgetragen, wird zudem dabei bewusst auf Emotionen gezielt, dass es einen eher wegstößt, als in die Geschichte zieht. Und als dann noch die 50-jährige Mira Sorvino weinend um ihren 39-jährigen Sohn Josh Hartnett bangt, war es bei mir mit meiner Pingeligkeit um die Glaubwürdigkeit geschehen. Leidlich unterhaltsam, teils spannend, aber oftmals zu pathetisch, konnte ich mich nur bedingt mit diesem Film anfreunden.

 

 

6 Below – Verschollen im Schnee (Originaltitel: 6 Below: Miracle on the Mountain, USA 2017) erscheint bei Universum Film als DVD, Blu-ray und Video on Demand. Mir lag zur Ansicht die Blu-ray vor, die in Bild (2,75:1/1080p/24) und Ton (Deutsch & Englisch: dts-HD Master Audio 5.1) qualitativ überzeugen konnte. Im Bonusbereich gab es ein zweiminütiges „Behind-the-Scenes“-Special, drei kurze Featurettes zu den Dreharbeiten und der Ursprungsgeschichte, den Trailer und Programmhinweise.

Wüsste man nicht, dass sich die Geschichte tatsächlich so ereignet hat, man würde den Film als unglaubwürdig abtun. So jedoch haben wir einen schön gefilmten, von Josh Hartnett intensiv gespielten Überlebensfilm, der allerdings in seiner Aussage so dick aufträgt, dass es beinahe schmerzt. Wenn am Ende der wahre Eric LeMarque, den seine Retter und Freunde nun Eric the Miracle Man nennen, auftritt und als beidbeinig amputierter Motivationstrainer seinen Zuhörern erzählt, was alles möglich ist, wenn man über einen/seinen starken Willen verfügt, kitzelt einem das Essen schon ein bisschen am Zäpfchen. So bleibt der Film letztendlich wegen seiner schönen Naturaufnahmen, dem tollen Soundtrack und einem guten Hauptdarsteller in Erinnerung, was wiederum mehr ist, als manch anderer Film von sich behaupten kann.

Wintersport – Was bringt den ultimativen Adrenalinkick?

Ex-Eishockey Spieler und Adrenalinjunkie Eric LeMarque liebt den Nervenkitzel am Snowboarden. Daher ist der Sport für ihn einfach perfekt, um aus seinem Alltag zu kommen und all seine Probleme zu vergessen. Welche Wintersportarten außerdem für den ein oder anderen Adrenalinkick sorgen, erfahren Sie hier.

Snowboarding

Eric LeMarques Lieblings-Outdoorsport, das Snowboarding, wurde erst Ende des letzten Jahrhunderts populär. Die grundlegende Idee bestand darin, das Surfen vom Wasser auf den Schnee zu übertragen, weswegen das Ganze in der Anfangszeit auch noch als „Schneesurfen“ bezeichnet wurde. Mit dem im Vergleich zum Skifahren völlig anderen Fahrgefühl geht ein statistisch doppelt so hohes Verletzungsrisiko einher. Während bei Ski-Unfällen Knieverletzungen am häufigsten auftreten, sind es beim Snowboarden Brüche des Handgelenks. Fortgeschrittene Fahrer, die sich durch Sprünge den maximalen Adrenalinschub holen, laufen zudem Gefahr, mit dem sogenannten „Snowboarder’s Ankle“ Bekanntschaft zu machen – einen für diese Sportart typischen Bruch des Sprungbeins.

Ski-Abfahrt

Die Ski-Abfahrt ist der Wintersport-Klassiker schlechthin und bietet einen hohen Spaßfaktor. Mit zunehmender Geschwindigkeit steigen Adrenalinpegel und Verletzungsrisiko gleichermaßen – aber auch entspannte Langsamfahrer sollten unbedingt einen Helm tragen! Denn auch wer sehr sicher auf den Brettern steht, ist vor einer Kollision mit einem rücksichtslosen Pisten-Rowdy nicht gefeit. Abseits der ausgewiesenen Strecken kann es zudem schnell mal lebensgefährlich werden.

Eiswandern

Dass auch eine ganz normale Wanderung durch die Kälte bisweilen nicht ganz ohne Risiko ist, zeigt das Drama 6 BELOW eindrucksvoll. Auf sich allein gestellt, versucht LeMarque den Weg durch Schnee und Eis zurück zu finden. Aber Achtung – für Wanderfreunde gilt: Niemals allein losziehen und am besten auf einen erfahrenen Wanderführer vertrauen! Ein echter Adrenalinkick ist beim Spazieren durch glitzernde Eislandschaften zwar eher nicht zu erwarten, aber dafür ist die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung ebenfalls gering.

Eisklettern

Anders als beim entspannten Eiswandern handelt es sich beim Eisklettern – also dem Bergsteigen an spiegelglatten Eiswänden – um eine anspruchsvolle und adrenalingeladene Wintersportart, die für Leute mit Höhenangst denkbar ungeeignet ist. Zudem geht hier ohne Spezial-Equipment und umfangreiche Schutzsausrüstung gar nichts. Anfänger sollten tunlichst die Finger vom Eisklettern lassen und sich bei Interesse lieber erstmal am klassischen Bergsteigen versuchen.

Eishockey

Im Gegensatz zu den auf trockenem Untergrund betriebenen Mannschaftssportarten kann man jene auf Eis und Schnee an einer Hand abzählen: Neben der kein bisschen adrenalinhaltigen (und schon eher ins Meditative abgleitenden) Randsportart Curling gibt es zum Glück noch das Eishockey, welches Eric LeMarque auch professionell betrieben hat. Den ultimativen Kick gibt es hier, wenn der Puck geschickt im Tor versenkt wird. Somit ist Eishockey insbesondere für all jene Adrenalin-Junkies geeignet, die es nicht so mit hoher Geschwindigkeit oder großer Höhe haben.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „6 Below – Verschollen im Schnee“

1 x die Blu-ray
1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:
Was ist euer liebster Survival-Film?

Wer mir bis zum 10. Januar 2018 eine Mail mit dem Betreff „6 Below“ (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen  fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke