Age of Heroes

Age of Heroes

Age of Heroes
(Ascot Elite)

Was gab es in den 60er und 70er Jahren doch für herrliche Kriegsfilme. Beiträge wie Stoßtrupp Gold, Das dreckige Dutzend oder Der Adler ist gelandet boten spannendes und actionhaltiges Entertainment mit markigen Helden, knackigen Sprüchen und reichlich Action. Der hier vorliegende Beitrag aus dem Hause Ascot Elite, Age of Heroes, möchte daran anknüpfen.

Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg, wo die Deutschen ein modernes und überaus wirksames Radar installiert haben, welches eine Luftoffensive seitens der Alliierten kaum möglich macht. Nun ist es an einer britischen Spezialeinheit, erst ein hartes Training zu überstehen, um dann in der „Operation Grendel“ das Radar zu zerstören. Aber Genretypisch kommt es natürlich immer anders als geplant.

Age of Heroes hat einige positive Aspekte zu vermelden. Auf der einen Seite hat man mit den Darstellern Sean Bean (Herr der Ringe, Hitcher) und Danny Deyer (Doghouse, The Business) zwei charismatische Darsteller ins Getümmel geschubst, und zusätzlich bietet der Film ein gehöriges maß an Action: es knallt, rummst und kracht, dass es eine Freude ist.
Leider jedoch kann man mit der Geschichte nicht punkten. Diese ist teils unlogisch dass einem das Hirn schmerzt, andererseits muss bei solch einem Genrevertreter der Spannung- und Adrenalinpegel konstant am oberen Anschlag stehen. Hier gibt es aber immer wieder langatmige Momente, die den Spannungsfluss unterbrechen.

Die Blu ray aus dem Hause Ascot Elite jedoch ist über jeden Zweifel erhaben. Bild und Ton sind super, im Bonussektor findet der geneigte Zuschauer dann noch eine fünfzehn minütige Dokumentation zum Thema Film & Wirklichkeit, Interviews mit den Beteiligten, geschnittene Szenen und Outtakes, Trailer, eine Programmübersicht und einiges mehr.

Age of Heroes ist somit ein meistens unterhaltsamer Film, der jedoch leider nicht das Zeug zum Klassiker hat, obwohl er sich oftmals bei diesen bedient. Stattdessen unterhält er kurzweilig, wirkt teils etwas Klischeebeladen, gewinnt aber wiederum durch seine beiden Hauptdarsteller.

CFS