„Anna“ (StudioCanal) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

„Anna“ (StudioCanal) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

Hinter Anna Poliatovas atemberaubender Schönheit versteckt sich ein Geheimnis: Sie ist nicht nur eines der gefragtesten Models in Paris, die junge Russin besitzt auch einzigartige Fähigkeiten, die sie zu einer der weltweit gefürchtetsten Killerinnen des KGB macht. Als die CIA sie ins Visier nimmt, verstrickt Anna sich zunehmend in einem Netz aus Lügen und Intrigen, aus dem es scheinbar keinen Ausweg gibt…

Mit ANNA kam eine neue Heldin ins Kino und jetzt zu euch nach Hause: Europas Hitregisseur Nr. 1, Luc Besson („Léon – Der Profi“, Das fünfte Element“, „Lucy“, „Valerian“) inszeniert erneut die Waffen einer Frau mit knallharter Action und überwältigenden Bildern. In seinem neuesten Actionthriller übernimmt. Model und Schauspielerin Sasha Luss ihre erste Hauptrolle, an der Seite eines Starensembles, bestehend aus Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren, Cillian Murphy und Luke Evans u.v.a.

© Studiocanal

Annas Auftraggeberin beim KGB: Olga (Helen Mirren)

Meinung zur Veröffentlichung:

Wir befinden uns in der Zeit des kalten Krieges Mitte der 1980er. Die drogenabhängige Anna Poliatova (Sasha Luss) nutzt, um aus ihrer prekären Situation zu entkommen, ein Angebot, die Ausbildung als KGB-Agentin zu absolvieren. Fortan arbeitet sie unter der Leitung der gnadenlosen Olga (Helen Mirren) als Attentäterin und Undercover-Agentin. In dieser Funktion arbeitet sie als Model in Paris und führt neben dieser Tätigkeit unerkannt die Aufträge des KGB aus. Doch ihre Tarnung droht aufzufliegen…

Alexander Petrov als ‚Piotr‘ in ANNA.

Luc Besson, gleichzeitig als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent tätig, schart wieder eine Reihe alter Bekannter (Thierry Arbogast hinter der Kamera, Éric Serra als Komponist) und eine Riege hochkarätiger Schauspieler (Helen Mirren, Luke Evans, Cillian Murphy) um sich, um seinen neusten Film in Szene zu setzen. Inhaltlich sich ungern auf ein Genre festlegend, haben wir es hier mit einem klassischen Spionagethriller zu tun, bei dem die Hauptrolle von Model Sasha Luss übernommen wird, die in Bessons Vorgängerfilm Valerian – Die Stadt der tausend Planeten ihr Schauspieldebüt in einer Nebenrolle als Prinzessin Lïhio-Minaa hatte. Hier nun hat sie direkt die Hauptrolle, wobei man sagen muss, dass sie diese erstaunlich gut zu stemmen vermag. Charismatisch und darstellerisch überzeugend, erweckt sie die kampfstarke Spionin facettenreich zum Leben und kann sogar neben der unglaublich stark agierenden Helen Mirren überzeugen, die hier eine unglaubliche Performance bietet. Dahingegen verblassen die männlichen Hauptfiguren beinahe zu Randcharakteren. Luc Besson weiß, was man von ihm erwartet, die Zeiten des emotionsgeladenen Thrillers a’la Léon scheinen (leider) definitiv vorbei zu sein. So ist auch Anna ein bildgewaltiger, rasanter, tempo- und wendungsreicher Actioner, der galant zwischen Erzählsträngen, Zeitebenen und Handlungselementen hin- und herspringt. Die Actionsequenzen sind dabei mal wieder hervorragend choreografiert, alleine die Restaurant-Szene, die im Bonusmaterial näher beleuchtet wird, braucht sich nicht hinter der Kirchen-Szene aus Kingsman zu verstecken. Es ist Luc Besson hoch anzurechnen, dass er dabei auch auf der inhaltlichen Seite, abgesehen von einigen Verdrehungen der technischen und politisch historischen Fakten, zahlreiche Wendungen zu bieten hat und hier keinen lediglich auf Action und schöne Frauen fokussierten No-Brainer inszeniert hat.

Anna (Originaltitel: Anna, Frankreich 2019) erscheint bei Studiocanal als DVD, Blu-ray, 4K UHD und Video on Demand. Zur Ansicht stand mit die Blu-ray zur Verfügung, welche in Bild (2,40:1/1080p/24 Full HD) und Ton (Deutsch: dts-HD Master Audio 7.1 / Englisch: dts-HD Master Audio 5.1) auf einem qualitativ sehr hohen Niveau überzeugen konnte. Im Bonusbereich gab es ein achtminütiges Special zu den Kostümen, ein ähnlich langes zu der Kampfszene im Restaurant, ein knapp viertelstündiges Featurette zur Produktion und ein kürzeres zu der Verfolgungsjagd. Zudem gab es den Trailer und Programmhinweise.

Luc Besson beweist erneut, dass er es wie kein Zweiter versteht, schöne Frauen und Actionsequenzen virtuos in Szene zusetzen. Anna ist ein Spionagethriller, der inhaltlich mehr Haken schlägt, als ein Hase auf der Flucht. Um dabei nicht den roten Faden zu verlieren, muss man als Zuschauer konzentriert bleiben, wird dafür aber auch mit einem äußerst rasanten Actionthriller belohnt, der das Genre vielleicht nicht neu definieren wird, aber äußerst unterhaltsam ist.

Vom Laufsteg auf die Leinwand: Die glamouröse Karriere der Sasha Luss

Dass sich Models vor Filmkameras wagen, ist kein neues Phänomen – man denke hier nur an Estella Warren, Kate Upton oder Cara Delevingne. In diese erfolgreiche Riege reiht sich nun auch Sasha Luss ein. Nachdem das russische Topmodel schon bei Luc Bessons letztem Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ eine Nebenrolle spielen durfte, schlüpft sie nun im neuesten Werk des Franzosen in die namensgebende Hauptrolle der KGB-Agentin Anna Poliatova.

Grund genug, zum Heimkino-Release von ANNA am 28. November 2019 einen genaueren Blick auf die Karriere der Russin zu werfen.

Die junge Sasha: Ballettschuhe statt Kameras

Geboren am 6. Juni 1992 in Magadan, einer Hafenstadt im Osten des Landes, zog die Familie früh nach Moskau. Doch die junge Sasha interessierte sich nicht für das Model-Dasein. Vielmehr verbrachte sie ihre Zeit mit dem Ballett und nahm an diversen Wettbewerben teil, auch eine Karriere als Autorin schwebte ihr vor. Erst eine Knöchelverletzung zwang sie dazu, dem Traum der Balletttänzerin Lebewohl zu sagen. Als jedoch vermehrt Freunde der Familie und sogar Unbekannte Sashas Schönheit und ihr Model-Potential betonten, meldete ihre Mutter sie im Alter von 13 Jahren bei einer Model-Agentur an.

Ihren nachfolgenden Aufstieg kann man nur als kometenhaft bezeichnen: Mit 16 hatte sie ihren ersten Auftritt für Alena Akhmadullina auf der Moscow Fashion Week, kurze Zeit später ihre ersten Features in der russischen Vogue. Bookings in Europa und New York waren der nächste logische Schritt.

Der Aufstieg in die A-Liga: Die Entdeckung durch Karl Lagerfeld

2011, mit gerade einmal 19 Jahren, geriet Sasha ins Blickfeld des deutschen Modezars Karl Lagerfeld. Er war von ihr derart beeindruckt, dass er sich entschloss, sie kurzerhand für zwei Chanel-Shows im Jahr 2012 zu casten. Es folgten Engagements für Dior, Prada, Louis Vuitton und Calvin Klein, um nur einige Namen zu nennen. Sie inspirierte Model-Kolleginnen und begeisterte Designer, als sie sich ihre Haare platinblond färbte und so zusammen mit ihrem Porzellan-Teint eine beinahe elfengleiche Gestalt annahm. Nach dutzenden Shows in den Jahren 2013 und 2014 wurde die Russin zum Gesicht der neuen Dior-Beauty-Kampagne. Nur wenige Jahre nach dem Beginn ihrer Karriere avancierte Sasha Luss so zu einem der gefragtesten Models der Welt.

Vom Laufsteg auf die Leinwand: Erste Schritte in der Filmwelt

Doch trotz ihres Erfolgs als Model legte sie ihren Karrieretraum als Autorin nie ganz ad acta: Luss studierte an der University of Cambridge Literaturgeschichte und lässt sich so ganz bewusst eine Hintertür offen. Und im Jahr 2017 bot sich der Russin dann auf einmal ein ganz neuer Karriereweg: Der französische Starregisseur Luc Besson castete sie für seinen neuen Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (2017), dort spielte Luss an der Seite von Modelkollegin Cara Delevingne, Dane DeHaan, Clive Owen und Sängerin Rihanna die Rolle der Prinzessin Lihö-Minaa. Der erste Schritt in die Filmwelt war geschafft für das junge Topmodel aus Magadan.

Mehr als eine hübsche Nebendarstellerin: Die erste Hauptrolle

Und ganz offenbar überzeugte Sasha das Filmpublikum und Regisseur Besson gleichermaßen. Denn dieser entschloss sich, ihr in seinem neuesten Film „Anna“ nicht nur eine Nebenrolle anzubieten, sondern steckte sie kurzerhand in die Hauptrolle. Im neuesten Actionthriller des Franzosen verkörpert Sasha die KGB-Agentin Anna Poliatova, die undercover als Model in Paris Missionen für den sowjetischen Geheimdienst ausführt. Eine Rolle wie maßgeschneidert für Luss, die einmal mehr beweist, dass Topmodels in der Filmbranche mehr sein können als nur hübsches Beiwerk.

Alex (Luke Evans) und Anna (Sasha Luss).

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von „Anna”

1 x die Blu-ray

1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Luc Besson-Film?

Wer mir bis zum 28. November 2019 eine Mail mit dem Betreff „Anna” (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke