„Between Worlds“  (EuroVideo) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

„Between Worlds“ (EuroVideo) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

Mit Nicolas Cage, Franka Potente, Penelope Mitchell und Garrett Clayton

Regie: Maria Pulera

Joe (Nicolas Cage) ist ein heruntergekommener Trucker, den die Erinnerungen an seine verstorbene Frau und Tochter plagen. Zufällig trifft er auf Julie (Franka Potente), die eine besondere Gabe besitzt und sich in der Welt zwischen Leben und Tod bewegen kann. Joe hilft ihr bei dem verzweifelten Versuch, ihre komatöse Tochter Billie (Penelope Mitchell) zurück zu holen. Doch der Geist von Joes verstorbener Frau ergreift Besitz von Billies Körper, um eine offene Rechnung in der Welt der Lebenden zu begleichen.

Kürzlich sorgte Oscar®– Preisträger Nicolas Cage im Horror-Schocker „Mandy“  für Furore. Nun taucht er im abgedrehten und expliziten Mystery-Thriller BETWEEN WORLDS wieder in die dunklen Gefilde von Schmerz und Lust ein. In weiteren Rollen konnte die Regisseurin und Drehbuch Autorin Maria Pulera für die spanische Produktion die deutsche Ausnahmeschauspielerin Franka Potente („Lola rennt“, „Die Bourne Identität“) und Shooting Star Penelope Mitchell („Hellboy – Call Of Darkness“, „The Vampire Diaries“) gewinnen. Für die atmosphärischen musikalischen Momente sorgte Angelo Badalamenti, der schon für Klassiker wie Twin Peaks, Mullholland Drive oder The Beach verantwortlich war.

© EuroVideo

Meinung zur Veröffentlichung:

Joe (Nicolas Cage) ist ein Fernfahrer, dem das Leben nicht gut mitgespielt hat. Seitdem seine Frau und sein Sohn bei einem Brand umgekommen sind, läuft es für ihn nicht besonders gut. Als er mit seinem Truck an einem Rastplatz hält, trifft er unter merkwürdigen Umständen auf Julie (Franka Potente), die die Gabe besitzt, bei Nahtoderfahrungen den eigenen Körper verlassen zu können und die Welt der Toten zu betreten. Als sie erfährt, dass ihre Tochter einen schweren Motorradunfall hatte, fährt sie mit Joe ins Krankenhaus und versucht als vom Körper losgelöster Geist, ihre Tochter aus ihrem Koma zu befreien. Doch mit ungeahnten Folgen…

Filme mit Nicolas Cage sind für einen offenherzigen, spaßorientierten Zuschauer immer ein unterhaltsames Erlebnis. Genreübergreifend vermag er es, jeder Rolle seinen ganz persönlichen Stempel aufzudrücken, so dass man den Eindruck bekommen kann, man schaue hier einem Mann zu, der in vielen Passagen konsequent sich selbst darstellt. So auch in dem zweiten Film der spanischen Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin Maria Pulera, wo er einen nahezu permanent alkoholisierten, verfetteten und rumvögelnden Redneck verkörpert, der es mit einer sonderbaren Frau, ihrer ebenso sonderbaren Tochter und dem Geist seiner toten Frau zu tun bekommt, die in den Körper der Tochter eingedrungen ist. Klingt sonderbar?? Ist es auch!! Ein Film mit solch einer Story könnte natürlich komplett vor die Wand fahren. Was Between Worlds davor rettet, ein Totalausfall zu sein, ist der Spaß, den offenbar alle Beteiligten beim Dreh hatten. Offensichtlich war sich jeder der Beteiligten über den etwas verwirrenden Inhalt bewusst und entsprechend scheinen alle bemüht, das Bestmögliche herauszuholen. Ein Film, der inhaltlich alles durcheinanderwirbelt und dessen Darsteller enthusiastisch und mit einer gehörigen Portion Selbstironie bei der Sache sind. Kein intellektueller Meilenstein, kein Anwärter für Filmpreise, aber ein Unterhaltungsfilm, der einen gut durch den Abend trägt!

Between Worlds (Originaltitel: Between Worlds, USA 2018) erscheint bei EuroVideo auf DVD, Blu-ray und digital, mir lag die Blu-ray zur Ansicht vor. Bild (1,85:1/1080p HD) und Ton (Deutsch & Englisch: dts-HD Master Audio 5.1) waren auf einem qualitativ guten Niveau, im Bonusbereich gab es zudem den Trailer und eine Programmübersicht.

Auch mit Between Worlds bestätigt sich der King of B-Movie als sichere Bank für abgedrehte Rollen und eine beinahe manische Darstellung zwischen den Extremen. Er ist ein Mann großer Gesten, quasi der Elvis der Filmbranche, der gerne die Aufmerksamkeit auf sich zieht und seine Performance oftmals über die tatsächliche Rolle stellt. Einige würden sagen, er wäre der Großmeister des Overacting, andere nennen es einfach den Cage-Style… Wer dem etwas abgewinnen kann, wird auch hier einen großen Spaß haben.

Johnny Depp, Sex-Diät und Pyramiden-Tod – Was ihr noch nicht über Nicolas Cage wusstet

Was weiß man über den Neffen von Francis Ford Coppola noch nicht? Wir haben die skurrilsten und lustigsten Facts zusammengetragen, mit denen ihr die Person Nicolas Cage ganz sicher noch einmal von einer ganz anderen Seite seht. Es geht um außergewöhnliche Bestattungs-Arrangements, Superman, Essgewohnheiten und weitere unfassbare Geschichten, die Nicolas Cage zu einem außergewöhnlichen Hollywoodstar machen.

  • Das Pyramidengrab

Nicolas Cage wird in einer Pyramide begraben. Als Celebrity ist man ja bekanntlich vor nichts sicher, Grabräuber inklusive. Hier hat Mr. Cage vorgesorgt. Seine letzte Ruhestätte wird eine knapp drei Meter große Steinpyramide auf einem Friedhof in New Orleans sein, in der sein Körper bestattet werden soll.

  • Freundschaftsdienst als Karrierestart

Johnny Depp verdankt Nicolas Cage seine erste Rolle in einem Film. Depp kam ursprünglich nach Hollywood, um als Musiker Karriere zu machen. Als er sich mit Cage anfreundet, bringt der ihn auf einen anderen Weg und besorgt ihm seine erste Rolle als Schauspieler in Wes Cravens A Nightmare On Elmstreet (1984).

  • Superman Lives

Um ein Haar wäre Nicolas Cage der neue Superman geworden. 1997 sollte ein neuer Superman-Film unter dem Namen Superman Lives realisiert werden. Für den Regieposten war Tim Burton eingeplant, das Drehbuch schrieb Kevin Smith (Clerks). Burton war mit dem Skript nicht zufrieden und verließ das Projekt kurze Zeit später. Anschließend verließen auch mehrere Crewmitglieder und die Umsetzung scheiterte. Cage selber war von Anfang an überzeugt: „Ich bin zwar keiner der Typen, die etwas nachtrauern. Aber ist Tim Burton einer meiner Lieblingsregisseure? Ja. Habe ich einige seiner Konzeptzeichnungen gesehen? Ja. Und ich kann euch sagen, sie waren fantastisch und es wäre ein atemberaubendes Erlebnis geworden. Hatte ich ein Konzept, wie ich die Figur spielen wollte? Ja, aber es wäre mutig geworden. Also vielleicht hatte Warner Angst, denn sie hatten zwei Künstler, die sich nicht vor Risiken fürchteten.“ Zu diesem nie verwirklichten Ausflug ins Superhelden-Genre drehte Jon Schnepp die über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzierte Dokumentation „The Death of Superman Lives: What Happened?“

Wie Nicolas Cage im Superman-Kostüm ausgesehen hätte, seht ihr hier:

  • Namensgeber

Passend zum Superman-Fact ist auch die Entstehung des Namens seines zweiten Sohnes. Er benannte ihn nach dem Geburtsnamen von Superman – Kal-el. Nicolas Cage selber wurde als Nicolas Kim Coppola geboren, änderte seinen Namen später aber aufgrund seiner Liebe zum Comichelden Luke Cage.

  • The Cage Cage

Die Webseite www.thecagecage.com simuliert mit Hilfe einer VR Animation, wie es ist, in einem Käfig eingesperrt zu sein und dazu gezwungen zu werden, Nicolas Cage Filme zu schauen. Egal, in welche Richtung man sich bewegt, es gibt kein Entkommen.

  • Echte Schmerzen

Zu Beginn seiner Karriere glaubte Cage stark an „Method-Acting“. Zur Vorbereitung einer Rolle als Schwerverwundeter, ließ er sich seine Weisheitszähne ziehen, um den physischen Schmerz des Charakters im Film nachempfinden zu können. 

  • Die Sex-Diät

Nicolas Cage isst keine Tiere, die würdelosen Sex haben. Laut Cage haben Fische und Geflügel auf eine sehr würdevolle Weise Sex. Schweine hingegen sind für ihn ein No-Go, da ihre Weise der Vermehrung es für ihn unmöglich macht, sie zu essen.

  • Schlimmes Erwachen

Cage wurde eines Tages von einem nackten obdachlosen Mann geweckt, der in sein Apartment eingebrochen war und Schokoladeneis essend vor seinem Bett stand. Der Mann wurde zwar verhaftet, aber Cage erstattete keine Anzeige gegen ihn.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von „Between Worlds”

1 x die Blu-ray

1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Nicolas Cage-Film?

Wer mir bis zum 28. Februar 2019 eine Mail mit dem Betreff “Between Worlds” (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke