“Central Park” (Pierrot Le Fou) +++Rezension & Gewinnspiel+++

“Central Park” (Pierrot Le Fou) +++Rezension & Gewinnspiel+++

Die Schule ist langweilig und das Familienleben unerträglich – anstatt Zeit zu Hause zu verbringen, hängt die High-School-Clique um Harold (Justiin A. Davis) und seine Freundin Leyla (Grace van Patten) lieber im New Yorker Central Park ab. Sie ahnen jedoch nicht, dass ihr kommender Ausflug dorthin das absolute Grauen bereithält, denn ein rachsüchtiger Killer wartet nur darauf, sie für die Sünden ihrer Väter bezahlen zu lassen!

Justin Reinsilbers Regie-Erstlingswerk CENTRAL PARK lässt den berühmtesten Park der Welt zum Schauplatz eines brutalen Massakers werden. In der blutigen Tradition von Slasher-Klassikern wie „Halloween“ oder „Freitag der 13.“ muss der junge Cast um Justiin A. Davis („Boardwalk Empire“) um sein Leben bangen – gejagt von einem kaltblütigen Killer, der keine Gnade kennt. Seine Weltpremiere feierte CENTRAL PARK auf dem Dances With Films Festival in Los Angeles.

© Pierrot Le Fou

Meinung zur Veröffentlichung:

Massaker in New York

Die amerikanischen Teenager Leyla, Sessa, Harold, Mikey und Felix führen ein ganz normales Leben mit allen Höhen und Tiefen. Während Harold darunter leidet, dass sich sein wohlhabender Vater als Betrüger im großen Stil entpuppt, der auch nicht davor zurückschreckte, seine Freunde und Bekannte um ihr Geld zu bringen, kämpft Mikey mit einem eher desinteressierten Elternhaus, in welchem er sich liebevoll um seine kleine Schwester kümmert, ansonsten jedoch seinen Frust mit viel Gras zu betäuben versucht. Einzig ihr Lehrer Daniel Shaw scheint einen Zugang zu den Jugendlichen zu finden und der einzige zu sein, den ihr Schicksal interessiert. Als die fünfköpfige Clique beschließt, den Abend gemeinsam im Central Park bei etwas Alkohol und Gras zu verbringen, treffen sie jedoch auf einen wenig wohlwollenden Unbekannten, der die Jagd eröffnet…

Der Schauspieler Justin Reinsilber hat sich für sein Regiedebüt viel vorgenommen, denn neben dem Drehbuch und der Regie übernahm er gleichzeitig die Rolle des gesichtslosen Killers und produzierte seinen Erstling Central Park – Massaker in New York. Und bei einer eigentlich altbekannten inhaltlichen Prämisse gelingt es ihm, dem Film etwas ungewöhnliches, andersartiges zu spendieren, was den Genrefreund erstmal aufhorchen lässt. Denn die jugendlichen Protagonisten sind nicht nur genreübliches Kanonenfutter, sondern man spendiert ihnen eine glaubhafte, emotional berührende Hintergrundgeschichte, die einen anfangs glauben lässt, sich in einem Coming-of-Age-Drama zu befinden. Man fühlt mit ihnen, findet sie erstaunlich sympathisch und kann sich in die Geschichte hineinversetzen. Dies benötigt Zeit, die sich Justin Reinsilber auch nimmt. Doch leider setzt er diesen positiven Trend nicht fort, sondern konfrontiert einen unerwartet mit dem durch ihn verkörperten, im Vorfeld lediglich angedeuteten Killer. Doch gerade diese eher schwammige Ausarbeitung der Killerfigur, nimmt dem Ganzen trotz einer gelungenen, ziemlich dichten Atmosphäre den Schrecken. Denn so ansprechend die Bildgestaltung und der an Carpenter erinnernde Score auch sein mögen, ein Killer mit einer Plastiktüte mit einem aufgedruckten Terminatorbild (???) wirkt auf den Zuschauer wenig furchteinflössend. Hätte sich das Drehbuch uch im letzten Drittel die anfänglichen Stärken zunutze gemacht, Central Park – Massaker in New York hätte ein kleines Meisterwerk des modernen Slashers werden können. So jedoch bleibt der Nachgeschmack eines verschenkten letzten Drittels, welches den vielversprechenden ersten Teil jedoch nur minimal schmälert.

Central Park – Massaker in New York (Originaltitel: Central Park, USA 2017) erscheint bei Pierrot Le Fou als fünfzehnter Beitrag ihrer Uncut-Reihe auf DVD, Blu-ray, Video on Demand und dem Limited Edition Mediabook. Mir lag zur Ansicht die DVD vor, die in Bild (2,35:1/16:9) und Ton (Deutsch & Englisch: Dolby Digital 5.1) qualitativ überzeugen konnte. Der Film ist unzensiert mit einer FSK 18-Freigabe und im Bonusbereich befinden sich der Trailer und eine Programmübersicht.

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Justin Reinsilber Regiedebüt ist ein Slasher, der sich viel Zeit nimmt, seine facettenreich gezeichneten Charaktere vorzustellen. Das gibt dem Film eine für einen Beitrag diesen Genres ungewöhnliche Tiefe, die hier jedoch angenehm stimmig und nicht aufgesetzt wirkt. Auch die Darsteller können mit ihren Leistungen überzeugen, so dass es umso bedauerlicher ist, dass der Regisseur, der ja auch für das Drehbuch und die Verkörperung des Killers verantwortlich war, diese Sorgfalt nicht bei dieser Figur hat walten lassen, sondern diese Rolle irgendwie oberflächlich und wenig greifbar daherkommt. So wird aus dem ziemlich gut begonnenen Genrebeitrag im Finale ein doch eher durchschnittlicher Horrorstreifen, der zwar mit vielen sehr gelungenen Momenten überzeugt, das erstaunlich hohe Niveau der ersten Stunde jedoch nicht durchgängig zu halten vermochte. Trotzdem sollte man die zukünftigen Regiearbeiten Reinsilbers unbedingt im Auge behalten…   

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von „Central Park”

2 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Slasher-Film?

Wer mir bis zum 28. April 2019 eine Mail mit dem Betreff „Central Park”  (plus der Anschrift, dem Altersnachweis & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die (volljährigen) Gewinner stehen fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke