“Death Kiss” (Busch Media Group) +++Rezension & Gewinnspiel+++

“Death Kiss” (Busch Media Group) +++Rezension & Gewinnspiel+++

In einer Stadt, die vom Verbrechen beherrscht wird, stellt ein aufrechter Radiomoderator die verzweifelte Frage „Werbeschützt uns?“, und findet für sich selbst keine Antwort. Doch ein einsamer Vigilant nimmt die Herausforderung an. Der mysteriöse „Mr. K.“ begibt sich auf seinen persönlichen Feldzug gegen den brutalen Gangsterboss Tyrell und dessen Handlanger: Zielstrebig und erbarmungslos stellt er die Kriminellen auf frischer Tat und verpasst Ihnen eine Ladung Blei!

DEATKISS ist eine Hommage an populäre Vigilanten – Klassiker wie DEATH WISH (dt. Ein Mann sieht rot) und zitiert Schlüsselmomente des Genre – Kinos der siebziger Jahre. Frei nach dem Slogan „Rache hat ein bekanntes Gesicht“ sieht Hauptdarsteller Robert„Bronzi“ Kovacs so aus, als sei er dem Charles Bronsonvon 1974 aus dem Gesicht geschnitten. In weiteren Hauptrollen sind Daniel Baldwin (John Carpenter’s Vampires; Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen)und Richard Tyson (Black Hawk Down; Verrückt nach Mary) zu sehen

© Busch Media Group

       Meinung zur Veröffentlichung:

Ein Vigilant, nennen wir ihn mal „The Stranger“ (Robert„Bronzi“Kovacs), tötet Verbrecher. Er tut dies willkürlich, unangekündigt und ohne große Fragen zu stellen. Denn er räumt auf in einer Stadt, in der Gewalt, Kriminalität und Drogenhandel zum Alltag gehören und Polizei, Politik und Richter offensichtlich hilflos sind. Kommentiert wird dieser Zustand von dem wütenden Radiomoderator Dan Forthright (Daniel Baldwin), der in seiner Show „Justice Radio“ versucht, auf die Missstände aufmerksam zu machen. The Stranger scheint der einzige zu sein, der aktiv gegen diese Missstände angeht, den Verbrechern ihr Geld nimmt, diese exekutiert und die Beute den Bedürftigen gibt. Eine davon ist die alleinerziehende Mutter Ana mit ihrer gehbehinderten kleinen Tochter, die versucht, hinter das Geheimnis des mysteriösen Spenders zu kommen. Wird es ihr gelingen und kann sie die harte Schale des Unbekannten durchbrechen?

Fragen über Fragen, doch auf nicht alle wird es in den folgenden 88 Minuten eine Antwort geben. Die jedoch wahrscheinlich größte Frage werde ich hier auflösen: wie kann es sein, dass der bereits 2003 verstorbene Charles Bronson hier mitspielt? Keine Angst, weder handelt es sich hier um einen verschollenen Film, noch nutzte man die Kraft des CGI, es ist der ungarische Pferdetrainer, Wild West-Liebhaber und Schauspieler Robert „Bronzi“ Kovacs, der seine frappierende Ähnlichkeit nutzt, um in Bronson-typischen Filmen aufzutreten und seinem großen Vorbild entsprechend aufzutreten. Hier nun in dem von Rene Perez (Playing with Dolls) geschriebenen und inszenierten Death Kiss, der sich deutlich an dem Eli Roth-Remake orientiert, nur in der Gewaltdarstellung noch drastischer auftritt. Dabei scheut der Filmemacher keine Klischees und lässt gerne auch mal die Logik hintenanstehen, wenn ein Effekt eine optische Bereicherung verspricht. So spritzt das Blut, brennt es urplötzlich oder man stirbt in Zeitlupe in spritzenden Pfützen, weil es einfach cool aussieht. Die Geschichte wirkt dabei episodisch und man erkennt anfangs nur einen rudimentär spürbaren roten Faden. Aber alle diese Mankos kann man verkraften, denn es geht darum, dem Urprinzip des Vigilanten-Films zu huldigen und das mit dem Gesicht, welches diesem Genre erst zu Popularität verholfen hat. So haben wir hier einen vielleicht etwas holprigen, jedoch sehr ambitionierten Genrefilm mit überraschend expliziten Härten, der vielleicht nicht den Intellekt kitzelt, jedoch gut unterhält.

Death Kiss erscheint unzensiert und mit einer FSK 18-Freigabe als DVD und Blu-ray bei Busch Media. Die mir zur Ansicht vorliegende Blu-ray bot eine ansprechende Bild-und Tonqualität (Bild: 1,85:1/1080p; Ton: Deutsch: dts-HD 5.1, Englisch: dts-HD 2.0), auch wenn die Synchronisation oftmals dazu einlud, sich den Film besser im Originalton anzuschauen. Im Bonusmaterial befinden sich ein Audiokommentar des Regisseurs, so wie eine Programmübersicht.

Es gibt sie immer wieder, diese herrlichen kleinen, preisgünstig aber mit viel Liebe inszenierten B-Movies, deren, inhaltlich manchmal fragwürdige Story Platz auf einem Bierdeckel hätte, wo man sich als Fan des eher jenseits des Blockbusters angesiedelten (okay, deutlich jenseits angesiedelten) Films jedoch gleich zuhause fühlt. Death Kiss ist solch ein Film. Als Charles Bronson– Fan muss man sich bei Robert „Bronzi“ Kovacs nicht erst umständlich an ein neues Gesicht gewöhnen, auch Mimik, Gestik und die Redseligkeit sind vergleichbar, weshalb man sich direkt auf den Film einlassen kann und trotz der 2000er-Digitalfilm-Optik einen nostalgischen Hauch des dreckigen 70er Jahre-Kinos verspürt.

                          Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von“Death Kiss”

2 x die Blu-ray

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Vigilanten – Film?

Wer mir bis zum 23. Dezember 2018 eine Mail mit dem Betreff “Death Kiss”(plus der Anschrift, den Altersnachweis & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein“gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die (volljährigen) Gewinner stehen  fest und wurden per Mail informiert. Die Blu-rays sind auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke