„Der Schrecken der Medusa“ (Koch Films) +++Rezension & Gewinnspiel+++

„Der Schrecken der Medusa“ (Koch Films) +++Rezension & Gewinnspiel+++

Regie: Jack Gold

Cast: Richard Burton, Lino Venura, Lee Remick, u.a.

Seine Kräfte entscheiden über Leben und Tod: John Morlar lässt diejenigen, die ihm im Wege stehen, per Telekinese ums Leben kommen. Bis er selbst einem Mordanschlag zum Opfer fällt und im Koma landet. Bei seinen Ermittlungen stößt der französische Kommissar Brunel auf eine Reihe verheerender Katastrophen, die alle von Morlar verursacht zu sein scheinen. Und der ist zwar klinisch tot, doch noch längst nicht fertig mit der Welt…

Ein echter Geheimtipp des fantastischen Films feiert seine Wiederauferstehung: Als packender Mix aus Katastrophenfilm, Psychothriller, Horror und Science-Fiction genießt DER SCHRECKEN DER MEDUSA nicht nur bei Genrefans längst Kultstatus. Was neben dem intensiven Spiel von Richard Burton und Lino Ventura auch an der Kompromisslosigkeit liegt, mit der Regisseur Jack Gold seine spannende Geschichte auf ein unvergessliches Finale zusteuern lässt. Höchste Zeit, dem Schrecken der Medusa wieder ins Gesicht zu blicken!

© Koch Films

Meinung zur Veröffentlichung:

Der Schriftsteller John Morlar (Richard Burton) wird Opfer eines Mordanschlags. Doch er überlebt mit schweren Kopfverletzungen und zeigt, wie durch ein Wunder, trotz massiver körperlicher Einschränkungen eine erstaunliche Hirnaktivität. Die Ermittlungen übernimmt der sich in einem beruflichen Austausch befindende französische Kommissar Brunel (Lino Ventura). Bei seinen Recherchen trifft er auf die Psychiaterin Dr. Zonfeld (Lee Remick), bei der sich der Schriftsteller in Behandlung befand. Seiner Meinung nach verfügte er über die Fähigkeit, allein mit der Kraft seiner Gedanken Unglücke und Katastrophen heraufbeschwören zu können und Menschen ums Leben kommen zu lassen…

In kaum einem Jahrzehnt wurden so wunderschöne Paranoia- und Katastrophenfilme auf den Zuschauer losgelassen, wie in den 1970ern. Man mag darüber debattieren, ob es auf die innerpolitische, oder die weltpolitische Lage zurückzuführen ist, oder vielleicht einfach jedes Jahrzehnt die Filme erhält, die es verdient, letztendlich ist es herzlich egal, denn auch mit dem von Jack Gold (Der kleine Lord) inszenierten Der Schrecken der Medusa erhalten wir einen kleinen, feinen und auch heute noch faszinierenden ungewöhnlichen Genre-Beitrag. Basierend auf dem Roman von Peter Van Greenaway treffen wir auf einen geschickt aufgebauten, auf den ersten Blick eher konventionellen Kriminalfilm, bei dem der ermittelnde Kommissar, der aufgrund eines beruflichen Austauschs statt in Frankreich nun in London ermitteln darf, ähnlich unwissend ist, wie der Zuschauer. Geschickt montiert der Regisseur Zeugenaussagen, Rückblenden und aktives filmisches Geschehen zu einem Bild, bei dem sich Puzzlestein für Puzzlestein nahtlos ineinanderfügen. Dabei verwendet Gold nicht nur Motive von Edvard Munch und M.C. Escher, sondern bedient sich realer psychokinetischer und parapsychologischer Fälle, um seiner Geschichte ein recherchierbares Fundament zu bescheren. Unterstützt von einem eindringlichen Soundtrack aus der Feder von Michael J. Lewis und einem manisch agierenden Richard Burton, dem jedoch die nicht minder grandiosen Lee Remick und Lino Ventura mindestens ebenbürtig sind, haben wir hier einen Film, der mich auch heute noch in allen Belangen, selbst den tricktechnischen, überzeugen kann.

© Trailer: Trailer Chan

Der Schrecken der Medusa (Originaltitel: The Medusa Touch, Frankreich / Großbritannien 1978) erscheint bei Koch Films als HD-Premiere im Mediabook. Film und Bonusmaterial liegen auf DVD und Blu-ray vor, letztgenanntes Medium wurde von mir getestet. Bild (1,85:1/16:9) und Ton (Deutsch & Englisch: dts-HD Master Audio 2.0) befinden sich auf einem qualitativ sauber aufbereiteten Niveau, im Bonusbereich befinden sich ein Audiokommentar von Regisseur Jack Gold und den Filmhistorikern Kim Newman und Stephen Jones, die Super 8-Fassung, der englische Trailer, dass knapp zwanzigminütige Special Destroying the Abbey und eine Bildergalerie. Ergänzende Informationen befinden sich in einem beigefügten Booklet.

Mit Der Schrecken der Medusa erleben wir einen Mystery-Thriller, der auch heute noch mit einer ungewöhnlichen Story, seinen grandios aufspielenden Darstellern und einem sehr markanten Score überzeugen kann. Ein kleines Genremeisterwerk, welches hier endlich in einer angemessenen Veröffentlichung gewürdigt wird.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von „Der Schrecken der Medusa”

1 x das Mediabook

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Richard Burton – Film?

Wer mir bis zum 30. Januar 2020 eine Mail mit dem Betreff „Der Schrecken der Medusa“ (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinnerin steht fest und wurde per Mail informiert. Das Mediabook ist bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke