Destination Death

Destination Death

Wir befinden uns in Destination Death auf einer Studienreise in Marokko, wo unsere Protagonisten, eine Gruppe junger Studenten, einen seltsamen Fotoapparat finden. Der Apparat wird sofort seiner Bestimmung entsprechend genutzt, und man macht erstmal fleißig Gruppenfotos. Doch dies hätte man besser nicht getan, denn jeder Genrefan weiß, dass so was in der Regel böse endet! So auch in diesem fall, denn jeder, der auf dem Foto abgebildet ist, ist nun dem Tode geweiht. Alsbald häufen sich die mysteriösen Unfälle, und unsere Studenten versuchen erstens ihr Leben zu retten, und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Regisseur Francesco Gasperoni liefert mit seinem Debütfilm, einer englisch-italienischen Produktion, einen zwar soliden, aber wenig innovativen Horrorfilm ab. Die Geschichte hat man in dieser Form schon in anderen Genrebeiträgen geboten bekommen, so dass sich für den Filmfan wenig Überraschendes bietet. Trotzdem sind die eine oder andere Szenen gelungen, und bieten im Schnitt dann immer noch gute und teilweise spannende Genrekost.
Darstellerisch trifft man auf junge und zum teil überzeugende Mimen, die ihre Rolle recht sympathisch verkörpern. In einigen Szenen ist auch der bekannte Darsteller Armand Assante (Human Target, American Gangster) zu sehen, dem man aber meiner Meinung nach viel zu wenig Spielraum gelassen hat, als dass er sich hätte entfalten können.
Was bleibt ist ein kurzweiliger Horrorthriller, welcher routiniert inszeniert ist und unterhaltsam mit den Klischees des Genres spielt, um die teils vordergründigen Bedürfnisse des Zuschauers solide zu befriedigen. Für einen entspannten Videoabend also bestens zu empfehlen!

Destination Death
(Sunfilm Entertainment)

CFS

http://www.youtube.com/watch?v=VKS3nLN4G5k