„Die Morde von Madrid“ (Indeed Film) +++Rezension & Gewinnspiel+++

„Die Morde von Madrid“ (Indeed Film) +++Rezension & Gewinnspiel+++

Regie:
Rodrigo Sorogoyen

Darsteller:
Antonio de la Torre, Roberto Álamo, Javier Peireira, Luis Zahera

Madrid, Sommer 2011. Die Wirtschaftskrise, politische Unruhen und Proteste prägen das Bild der spanischen Hauptstadt. Gerade jetzt droht der Polizei weiteres Konfliktpotential, denn anderthalb Millionen Pilger, die auf die Ankunft des Papstes warten, versammeln sich in der Metropole. Das Chaos scheint vorprogrammiert und extreme Temperaturen tun ihr Übriges. Vor diesem prekären Hintergrund müssen die Ermittler Velarde (Antonio de la Torre) und Alfaro (Roberto Álamo) so schnell und vertraulich wie möglich einen Serienkiller stoppen, denn die Öffentlichkeit soll von diesen Vorfällen nichts erfahren. Die intensive Jagd auf den Mörder hat äußerste Priorität, während die Uhr unerbittlich tickt. Können sie den Killer vor der Ankunft des Pontifex überführen und die Mordserie stoppen? Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Regisseur Rodrigo Sorogoyen (STOCKHOLM) gelingt es mit seinem nervenzerreißend spannenden Die Morde von Madrid eine perfekte Variante von David Finchers ZODIAC – DIE SPUR DES KILLERS abzuliefern. Produziert von den Machern der hervorragenden spanischen Thriller THE BODY, MÖRDERLAND und DER UNSICHTBARE GAST ist sein Film völlig zu Recht auf zahlreichen Festivals ausgezeichnet und für 6 Goyas nominiert worden und gewann dort in der Kategorie BESTER HAUPTDARSTELLER. In einem hitzig-chaotischen Madrid brillieren bei der gnadenlosen Jagd auf den Killer Antonio de la Torre (MÖRDERLAND, MAD CIRCUS) und Alfonso Álmaro (DIE HAUT, IN DER ICH WOHNE) als ebenso unerbittliche wie unterschiedliche Buddy Cops.

© 2018 Indeed Film

Meinung zur Veröffentlichung:

Sommer 2011: Madrid befindet sich wegen des anstehenden Papstbesuches im Ausnahmezustand. Eine unglaubliche Hitze, politische und wirtschaftliche Unruhen und Proteste gegen den hohen Besuch halten die Stadt in einer konstanten Alarmbereitschaft. Als wäre dies nicht schon genug, treibt ein Serienmörder sein menschenverachtendes Unwesen. Dieser macht Jagd auf alte, alleinstehende und wehrlose Frauen, die er in ihren Wohnungen sexuell missbraucht und anschließend grausam ermordet. Die ungleichen Ermittler Velarde (Antonio de la Torre, The Night Manager) und Alfaro (Roberto Álamo, Die Haut, in der ich wohne) müssen schnell Ergebnisse bringen, da man den Fall unauffällig abhandeln möchte. Doch der Täter scheint schwer greifbar…

Angepriesen als „Spaniens Antwort auf David Finchers „Zodic – Spur des Killers““ lässt sich eine gewisse erzählerische Parallele nicht leugnen. Regisseur Rodrigo Sorogoyen, der gemeinsam mit Isabel Peña auch das Drehbuch verfasste, setzt in seinem zweiten eigenständig inszenierten Spielfilm ebenfalls auf eine ruhige Erzählweise, die den Fokus auf die Arbeit der Ermittler ausrichtet. Schnell jedoch deckt er zudem die Identität des Täters auf, um dem Zuschauer auch hier Einblicke zu gewähren. Alle Hauptfiguren erhalten „ihre“ persönliche Geschichte und einen biografischen Hintergrund, was dem Film eine durchaus dichte Atmosphäre und Intensität beschert, jedoch auf der anderen Seite die Erzählung ein wenig ausufern lässt. So haben wir einen faszinierend intensiven, stellenweise sehr bedrückenden Film, der gekonnt ein beklemmendes und komplexes Bild aufbaut, die Spannungskurve jedoch an einigen Stellen immer wieder abfallen lässt. Die Morde von Madrid ist ein faszinierender, durchaus spannender, aber nicht unbedingt einfach zu goutierender Film, den man sich „nebenbei“ anschauen kann.

 

 

Die Morde von Madrid (Originaltitel: Que Dios nos perdone, Spanien 2016) erscheint bei Indeed Film als DVD, Blu-ray und Video on Demand. Mir lag zur Ansicht die Blu-ray vor, die in Bild (2,39:1/1080p 24 HD) und Ton (Deutsch & Spanisch: dts-HD 5.1) erwartungsgemäß überzeugen konnte. Im Bonusbereich befanden sich lediglich der Trailer und eine Programmübersicht.

Mit dem Thriller Die Morde von Madrid präsentiert Regisseur Rodrigo Sorogoyen einen überzeugend gespielten, nüchtern und realitätsnah in Szene gesetzten Serienmörder-Thriller, der in seiner erzählerischen Ruhe eine beeindruckende Intensität erzeugt und trotz einiger Längen auf sehenswerte Weise zu überzeugen vermag.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „Die Morde von Madrid“

2 x die Blu-ray

verlosen zu können.

Frage:
Was ist euer liebster spanischer Thriller?

Wer mir bis zum 16. Mai 2018 eine Mail mit dem Betreff „Die Morde von Madrid“ (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen  fest und wurden per Mail informiert. Die Blu-rays sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke