Home Sweet Home (Mad Dimension)

Home Sweet Home (Mad Dimension)

Sara und FranCoverk sind ein junges und glücklich verheiratetes Paar. Als beide eines Abends von einer Tanzveranstaltung nach Hause kommen, ahnen sie noch nicht, dass das unvorstellbare Grauen auf sie lauert. Ein maskierter Fremder ist zuvor in das Haus eingedrungen und hat systematisch alle Fluchtwege versperrt. Sara und Frank sind in ihrem eigenen Haus gefangen. Beide sehen sich einem psychopathischen Killer gegenüber, der nicht vorhat, das Paar lebend entkommen zu lassen.

Meinung zum Film:

Mit seinem zweiten Film Home Sweet Home beweist Regisseur David Morlet (Mutants), dass er ganz genau weiß, wie Spannungskino mit nachhaltiger Wirkung aufgebaut werden muss, als auch, dass es derzeit kaum was besseres gibt, als das französische Genre-Kino. Man sollte sich von der etwas reißerisch aufgemachten Verpackung nicht täuschen lassen, denn es wird einem hier kein vor Blut und Gewalt strotzendes Terrorfilmchen geboten, viel mehr lässt sich der Regisseur viel Zeit, um seine Figuren und auch den Zuschauer in die Geschichte hineinzuführen. Die ersten zwanzig Minuten werden genutzt, um ohne einen Dialog (die einzigen Stimmen, die man vernimmt, sind die auf dem Anrufbeantworter) Szene 3oder der Zurschaustellung eines Gesichtes, den Täter bei der Vorbereitung für seine baldige Tat zu beobachten. Erst dann folgt die Geschichte den klassischen Motiven einer Home – Invasion – Story, aber auch hier folgt der Film in seiner Inszenierung dem eingeschlagenen Pfad der Langsamkeit. Ohne jede Eile vollzieht der Täter, dessen Gesicht hinter einer Maske versteckt ist, sein Werk, was es dadurch für den Zuschauer umso verstörender macht.

David Morlet verzichtet auf jeglichen überflüssigen Schnickschnack, setzt nicht auf entschärfenden Humor oder moralisierende Fingerzeige, sondern richtet den Fokus auf seine Figuren und ihre Handlungen. Seine Gewalt ist pointiert gesetzt, hart, realistisch und schmerzt. Das gibt dem Film einen unangenehmen, düsteren, teilweise gar experimentellen Grundcharakter, der durch den hypnotischen Soundtrack und die sehr guten Darsteller unterstützt wird.

Die Blu-ray erscheint bei Mad Dimension für ein erwachsenes Publikum in seiner unzensierten Version. Bild und Ton sind makellos. Der Bonusbereich ist lediglich mit einem Originaltrailer und einer Programmübersicht ausgestattet.

Die französisch-kanadische Co-Produktion Home Sweet Home ist ein klassisches 3-Personen-Stück, dass dem Zuschauer nichts schenkt. Langsam aber stetig zieht es einen in einen Sog aus Terror und Gewalt, dem man sich kaum zu entziehen weiß. Quälend langsam inszeniert, ist der Film jedoch nicht für Adrenalin-Action-Fans geeignet, denn erst durch die Entdeckung der Langsamkeit wird hier die völlig verstörende Wirkung auf den Zuschauer entfaltet und hallt auch lange nach dem Abspann noch nach! Home Sweet Home ist ein Film, der schockiert, vielleicht auch anekelt, aber dessen Faszination trotzdem nicht zu leugnen ist. Mich hat er auf jeden Fall ziemlich beeindruckt!

Szene 1

Gewinnspiel:

Ich freue mich,

2 x die Blu-ray

von “Home Sweet Home” verlosen zu können!

Wer mir bis zum 05. Januar 2014 eine Mail mit dem Betreff “Home Sweet Home” (plus der Anschrift) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel auf Facebook teilt und mir eventuell noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest, sobald ich die Altersnachweise vorliegen habe, gehen die Filme auf den Weg… viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke-Smolka