Jack Slaughter – Tochter des Lichts (Episode 16)

Jack Slaughter – Tochter des Lichts (Episode 16)

Jack Slaughter – Tochter des Lichts
Asmodianas Todesring
(Folgenreich/ LPL Records)

Meine Damen und Herren, darf ich Ihnen den wohl tapfersten Dämonenjäger des Hörspieluniversums vorstellen? Ich präsentiere: JACK SLAUGHTER!

Jack Slaughter ist Verkäufer im Waffengeschäft „Lucky Hunter“, als er eines Tages ein Paket erhält, in welchem sich die FP-45 Liberator befindet, die Sonderanfertigung einer Waffe, welche die Dämonen der Unterwelt besiegt. Denn leider wurde das Tor zu eben jener durch Professor Doom, Lehrkraft für Parapsychologie, geöffnet, als dieser seine Seele an Lucifer verkaufte.
Von diesem Moment an ist Jack Slaughter die Tochter des Lichts, und bekämpft mit seinem Freund Tony Bishop und dem Bikinimodel (und beruflichen Parapsychologin) Dr. Kim Novak allerlei Monster. Außerdem steht ihm seine tote Großmutter zur Seite, welche ihm in seinen Träumen zahlreiche wohlgemeinte Tipps auf den Weg gibt, denn auch sie war einst eine Tochter des Lichts, und zudem im Besitz der legendären „Ponytail Nr. 1“, der ersten Barbiepuppe, welche dazu magische Kräfte besitzt.

Auch in seinem 16. Abenteuer heißt es für unsere Protagonisten wieder, die Menschen zu retten. In diesem Fall sind es für unsere Tochter des Lichts, Jack Slaughter, sogar ganz besondere Menschen, nämlich seine Eltern!
Da Lady Asmodiana und ihr Mann sich scheiden lassen wollen, tobt der Rosenkrieg. Sie will das Heim behalten und die Hälfte aller seiner Einnahmen, in diesem Fall wären das der Orkus und die verlorenen Seelen. Da sie jedoch nach noch mehr strebt, lädt sie zum Turnier, in dem Glauben, dank ihrer Unbesiegbarkeit jeden Gegner zu bezwingen. Dem Gewinner (der aus ihrer Sicht ja nur sie sein kann) verspricht sie, einen Wunsch zu erfüllen.
Unser Held Jack Slaughter jedoch erhofft, durch einen Sieg seine totgeglaubten Eltern retten zu können, und stellt sich dieser eigentlich unmöglichen Aufgabe.

In alter Tradition wird der Zuhörer eine Stunde lang mit absurden Ideen und flotten Sprüchen bombardiert. Auch in der sechzehnten Folge ist dies wieder überaus witzig und lebt von seinen spielfreudigen Sprechern, allen Voran diesmal Frank Röth, der die Rolle des Mr. Happy mit Leben füllt.
Allerdings ist dieses Mal deutlich zu spüren, dass die Geschichte wenige Möglichkeiten bietet, um die 65 Minuten Hörspiel zu füllen. Aus diesem Grunde wurde eine Menge Laufzeit für Sprüche und Geplänkel verbraucht, ohne dass dies die Story nach vorne bringt.
Auch wenn die Sprecher allesamt hervorragende und witzige Arbeit leisten, ist eine gute Geschichte trotzdem notwendig. Das Ende haut zwar einiges wieder raus, aber etwas mehr Leben im Mittelteil wäre in der sechszehnten Episode wünschenswert gewesen.
Aber ich freue mich trotzdem schon riesig auf die nächste Folge, denn trotz eines kleinen Hängers ist Jack Slaughter eine Serie auf einem verdammt hohen Unterhaltungsniveau.

CFS