“La La Land” (Studiocanal) +++Rezension, Blogger-Special & Gewinnspiel+++

“La La Land” (Studiocanal) +++Rezension, Blogger-Special & Gewinnspiel+++

Drehbuch & Regie: Damien Chazelle
Cast: Ryan Gosling, Emma Stone, John Legend, Callie Hernandez, Rosemarie DeWitt, u.a.

Mit seinem zweiten Kinofilm gelang dem Regie-Wunderkind Damien Chazelle („Whiplash“) eine bezaubernde Liebeserklärung an das Leben und an Los Angeles, die Stadt der Träume, für die er als Bester Regisseur u.a. mit einem Golden Globe, BAFTA, DGA Award und mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.

La La Land führt eines der schönsten Leinwand-Paare nach „Crazy, Stupid, Love“ wieder zueinander: Ryan Gosling („Drive“;Oscar-Nominierungen für „Half Nelson“ und La La Land) und Oscar-Gewinnerin Emma Stone („Birdman“; „The Amazing Spider-Man 2“) berühren mit selbst performten Songs und hinreißenden Tanznummern: Großes, musikalisches Gefühlskino!

Die leidenschaftliche Schauspielerin Mia (Emma Stone) und der charismatische Jazzmusiker Sebastian (Ryan Gosling) suchen das große Glück in Los Angeles. Sie halten sich mit Nebenjobs über Wasser und nachdem sich ihre Wege zufällig kreuzen, verlieben sie sich Hals über Kopf ineinander. Gemeinsam schmieden sie Pläne für ihre Zukunft auf der Bühne und genießen den Zauber der jungen Liebe in „La La Land“ – der Stadt der Träume. Doch schon bald müssen Mia und Sebastian einsehen, dass sie Opfer bringen müssen um ihren Träumen näher zu kommen. Kann ihre Beziehung diesem Druck standhalten?

© Studiocanal

Meinung zur Veröffentlichung:

6 Oscars, 7 Golden Globes und über 180 Filmpreise!

Damien Chazelle ist ein US-amerikanischer Drehbuchautor und Filmregisseur, der mit seinen leidenschaftlich inszenierten Musikfilmen für Aufmerksamkeit sorgte. Nach seinem preisgekrönten Whiplash folgte das hier vorliegende Musical La La Land, welches in vier, den Jahreszeiten angelehnten Kapiteln eine Huldigung des klassischen Hollywood-Filmmusicals darstellt. Die Geschichte handelt von dem Pianisten Sebastian „Seb“ Wilder und der angehenden Schauspielerin Mia Dolan, die sich ein paarmal zufällig begegnen und bei einem nächtlichen Ausflug ins Planetarium ineinander verlieben.

Damien Chazelle, der hier erneut mit seinem ehemaligen Kommilitonen, dem Komponisten Justin Hurwitz zusammenarbeitet, widmet sich in seinem dritten Spielfilm einem Herzensprojekt und kombiniert in La La Land Elemente des Jazz mit dem Kino der goldenen Ära Hollywoods. So erleben wir eine Liebesgeschichte, die inhaltlich eher simpel, eine visuelle Magie besitzt, wie man sie selten in aktuellen Filmen antrifft. Musikalisch absolut mitreißend, optisch total verrückt und sprühend vor abgedrehten Ideen ist La La Land ein Filmerlebnis, in welches man gerne eintaucht und sich aus dem Alltag entführen lässt. Ein wagemutiger Spagat zwischen Klassik und Moderne, der auf beeindruckende Weise gelungen ist und in seiner Orientierung an die alten Filme unglaublich frisch und modern wirkt. Ein Film, der in Design, Darstellung und Inszenierung verdammt nahe an der Perfektion ist und einen den Glauben an das große Kino und seine Magie zurückgibt.

 

 

La La Land erscheint bei Studiocanal unter dem Arthaus-Label als DVD, Blu-ray in unterschiedlichen Editionen, so wie als Video on Demand. Bild (2,55:1/1080/24p Full HD) und Ton (Deutsch, Englisch: Dolby Atmos) sind auf einem sehr guten Niveau. Im Bonusbereich befinden sich neben einem Audiokommentar von Regisseur Damien Chazelle und Komponist Justin Hurwitz eine Demo Montage zu „A Lovely Night“ und „City of Stars“, zehn mittellange Specials zu allen relevanten Aspekten des Films, so wie Teaser und Trailer.

La La Land ist eine unglaublich detailverliebte, perfekt inszenierte Liebeserklärung an das Kino. Selbst Menschen, die mit Musicals eigentlich nicht viel anfangen können, werden mitgerissen und für zwei Stunden in eine bunte Parallelwelt entführt. Ein Film, dem man das Herzblut in jeder Sekunde anmerkt!

Blogger-Special:

Mit LA LA LAND durch die Filmgeschichte: Diese Hollywoodsternstunden zitiert Damien Chazelle in seinem preisgekrönten Meisterwerk.

Der Film La La Land gehört ja bekanntlich zu den erfolgreichsten Filmen der letzten Jahre. Doch in ihm steckt nicht nur gute Musik und eine herzerwärmende Geschichte, sondern er ist gespickt mit offensichtlichen und versteckten Anspielungen auf zahlreiche andere Filme. In diesem Blogger-Special gehen wir ein bisschen näher darauf ein und stellen beispielhaft einen der dort zitierten Filme vor.

Boogie Nights:

Der im Jahr 1997 von Paul Thomas Anderson geschriebene, produzierte und inszenierte Boogie Nights ist ein mit Mark Wahlberg, Burt Reynolds, William H. Macey, Philip Seymour Hoffman und vielen anderen Darstellern prominent besetzter Film über die amerikanische Pornoindustrie in den späten 1970er, frühen 1980er Jahren. Musikalisch umwerfend und mit sehr viel Liebe zum Detail ausgestattet, ist Boogie Nights das schillernde Bild einer Epoche, in der Teile der Bevölkerung versuchen, Grenzen zu überschreiten und ein Leben außerhalb des gesellschaftlichen moralisch engen Korsetts zu leben. Dabei ist der mehrfach Oscar-nominierte Film mit seinen Figuren und deren zahlreichen Schicksalen so bewegend wie unterhaltsam, was ihn trotz seiner knapp zweieinhalbstündigen Laufzeit extrem unterhaltsam und kurzweilig macht. Ein Film, der so charmant wie drastisch ist und auf äußerst sympathische Weise Grenzen sprengt und in La La Land in einer Poolszene zitiert wird.

Weitere Beiträge findet ihr bei filmtogo.net, film-rezensionen.de, myofb.de, Leinwandreporter.com, filmfreek.de und inglouriousfilmgeeks.de.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „La La Land“ in einem gemeinsamen Gewinnspiel

2 x die Special Soundtrack Edition DVD, Filmposter & Beutel mit Filmmotiv
2 x die Special Soundtrack Edition Blu-ray, Filmposter & Beutel mit Filmmotiv

verlosen zu können.

Frage:
Was ist euer liebstes Musical?

Wer bis zum 31. Mai 2017, 23.59 Uhr eine Mail mit dem Betreff „La La Land“ (plus der Anschrift, Nennung von „wewantmedia“ & der Antwort) an:

lalablogs@pureonline.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Christian Funke