“Mile 22” (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

“Mile 22” (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

Mit Mark Wahlberg, Lauren Cohan, Iko Uwais, Ronda Rousey, John Malkovich

Regie: Peter Berg

Sie arbeiten außerhalb staatlicher Grenzen, in einer Welt ohne greifbare Gegner. Für die Regierung sind sie „Geister“ – unsichtbar erledigen sie alle Jobs, bei denen Diplomatie und militärische Lösungen versagen. Eliteagent James Silva wird in die Botschaft eines südostasiatischen Landes beordert, um eine gefährlich hohe Menge an verschwundenem radioaktivem Material wiederzubeschaffen, das mehrere Großstädte weltweit auslöschen könnte. Als plötzlich der mysteriöse Spion Li Noor James Silva und seiner Spezialeinheit einen Deal vorschlägt, beginnt ein nervenaufreibender Wettkampf gegen die Zeit. Denn es gibt eine Bedingung für den Geheimnisaustausch: Li Noor will schnellstmöglich außer Landes gebracht werden. Diese Mission entpuppt sich als hochgradig brisant und ruft zahlreiche Gegner auf den Plan, welche den Weg zum Flughafen zur heißen Kampfzone machen. Vor Silva und seinem Team liegen nur 22 Meilen…

MILE 22 ist nach „Lone Survivor“, „Deepwater Horizon“ und „Boston“ bereits die vierte Zusammenarbeit von Action-Regisseur Peter Berg und Mark Wahlberg. Auch dieses Mal beweist Berg wieder, warum er zu den ganz Großen des Genres zählt: Er inszenierte eine knallharte Story, gespickt mit spektakulären Stunts, atemberaubenden Martial-Arts-Szenen und bombastischer Action und schuf damit eine rasante, in Echtzeit erzählte Geschichte mit einer Menge hoch spannender Twists. Neben Mark Wahlberg („Transformers 4 + 5“) konnte Berg Lauren Cohan („The Walking Dead“), die Martial-Arts-Stars Iko Uwais („The Raid“) und Ronda Rousey („Fast & Furious 7“) sowie wiederholt John Malkovich („R.E.D. 2 – Noch Älter. Härter. Besser“) für sein knallhartes und erbarmungsloses Action-Feuerwerk verpflichten.

© Universum Film

Meinung zur Veröffentlichung:

Option 1: Diplomatie

Option 2: Militär

Er ist Option 3

Wenn Diplomatie nicht weiterführt und auch das Militär nichts ausrichten kann, schlägt die Stunde für Eliteagent James Silva (Mark Wahlberg) und sein Team. Im Auftrag der US-Regierung und auf Geheiß des eigensinnigen Bishop (John Malkovich) nehmen sie sich besonders brisanter Fälle an. Ihr jüngster Auftrag führt sie in ein südostasiatisches Land. Dort soll, so laut Li Noor (Iko Uwais) – ein Spion, der sich freiwillig vor der amerikanischen Botschaft stellt – eine große Menge Caesium versteckt sein. Eine Disc kann Aufschluss darüber geben, wo genau das gefährliche radioaktive Material gelagert wird. Doch den Code dafür will Noor erst preisgeben, wenn er sicher außer Landes und auf dem Weg in die USA befindet. Silva und sein Team sollen Noor auf dem Weg zum Flughafen eskortieren. Zwar handelt es sich lediglich um eine Strecke von 22 Meilen, doch Noors Feinde wollen seine Flucht verhindern und schrecken dabei vor nichts zurück. 

Regisseur Peter Berg und Produzent und Hauptdarsteller Mark Wahlberg sind ein seit Jahren aufeinander eingespieltes Team, die gemeinsam bis jetzt drei auf reale Geschehnisse beruhende Filme präsentieren konnten. In ihrer vierten Zusammenarbeit bedienen sie sich nun einer fiktiven, auf dem Drehbuch von Lea Carpenter und Graham Roland basierenden Geschichte, die den Zuschauer in das erschreckend realistische Szenario der US-amerikanischen Geheimorganisationen und ihrer Agenten entführt. Hier spielt Wahlberg gewohnt kernig den cholerischen aber hochintelligenten Leiter einer gut ausgebildeten Sondereinheit, die immer dann den Schauplatz betritt, wenn alle vorherigen Methoden nicht zum gewünschten Ergebnis geführt haben.

Erneut greift der Regisseur für Mile 22 auf ein bewährtes Team zurück, so dass man neben Wahlberg auch John Malkovich erleben darf. Neu dabei sind Lauren Cohan, der man eine angenehm facettenreiche Rolle als Sonderagentin mit Eheproblemen spendierte, die dem Film neben der Daueraction eine erfreulich ausgleichende, tiefere Erzählebene gibt. Der heimliche Hauptdarsteller jedoch ist der indonesische Martial-Arts-Star Iko Uwais, der hier mit einem überzeugenden Schauspiel und seiner (US-typisch etwas ausgebremsten) Kampfkunst begeistern kann. Die von ihm choreografierten Fights sind hart, temporeich, jedoch etwas zu unübersichtlich gefilmt, so dass hier nicht die Dynamik und Wucht aufkommt, wie man sie beispielsweise aus den The Raid-Filmen von ihm kennt.

Im Gesamtbild ist Mile 22 ein intensives Actiongewitter, welches neben einer dichten Atmosphäre brachiale Shootouts und heftige Fights bietet, und gerade in der inhaltlich beinahe in Echtzeit ablaufenden zweiten Filmhälfte mit überraschenden Wendungen überzeugt. Ich kann die schlechten Kritiken ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, denn Mile 22 ist ein meiner Meinung nach durchweg solider, stringent erzählter und inszenierter Actionfilm, der sich positiv aus der Vielzahl an deutlich lieb- und einfallsloseren Genrebeiträgen abhebt.  

Mile 22 erscheint bei Universum Film auf DVD, Blu-ray und Video on Demand. Mir lag die Blu-ray zur Ansicht vor, die in Bild (2,40:1/1080p/24) und Ton (Deutsch & Englisch: dts-HD Master Audio 7.1) auf einem sehr hohen Niveau qualitativ überzeugen konnte. Gerade der Sound ist sehr gut ausbalanciert und ärgert in den wuchtigen Shootouts die Nachbarn. Im Bonusbereich gibt es neben dem Trailer und einer Programmübersicht noch sechs kurze Interviews mit den Darstellern, dem Regisseur und der Drehbuchautorin, so wie fünf  kurze Featurettes zu den Stunts, Iko Uwais, den toughen Frauenrollen und anderen Aspekten des Films.

Mile 22 ist ein zum Teil sehr bissiger, knochentrocken inszenierter Actioner, der mit einigen ruppigen Härten überrascht und dabei trotzdem eine wendungsreiche, straight aufgebaute Geschichte ohne Leerlauf erzählt. Mile 22 ist ein weiterer Beleg, dass sich Peter Berg und seine Stammcrew hervorragend aufeinander eingespielt haben und erneut einen spannenden und durchweg unterhaltsamen Film präsentieren, der sich die Möglichkeit für ein Sequel offenhält.   

It’s a dirty Job, but someone’s gotta do it:

MILE 22 und weitere Thriller über ganz besondere Spezialaufträge

Wenn Diplomatie nicht weiterführt und auch das Militär nichts ausrichten kann, schlägt die Stunde für Eliteagenten wie James Silva (Mark Wahlberg) und sein Team. Im Auftrag der US-Regierung nehmen sie sich Fällen von besonderer Brisanz an. Sie arbeiten außerhalb staatlicher Grenzen, in einer Welt ohne greifbare Gegner – lautlos, unsichtbar und effektiv!

In MILE 22 zeigt sich Mark Wahlberg in einer seiner bislang härtesten Rollen. Unter der Regie von Peter Berg überzeugt er als Eliteagent, dessen Job dort beginnt, wo alle anderen Optionen enden. Zur Heimkino-Veröffentlichung von MILE 22 stellen wir Silva und weitere Leinwandhelden für die ganz besonderen Spezialaufträge vor.

THE RAID (2011)

Rama (Iko Uwais) ist neues Mitglied eines Sondereinsatzkommandos, das Drogenbaron Tama in dessen fünfzehnstöckigen Apartmentblock dingfest machen soll. Doch der ist gewarnt und hat Jakartas Unterwelt zum Schutz im Hochhaus versammelt. In brutalen Stellungskämpfen wird Ramas Truppe zunehmend dezimiert, bis nur noch wenige Polizisten einer kriminellen Übermacht gegenüberstehen. Rama muss all seine kämpferischen Fähigkeiten einsetzen um sich Raum um Raum und Stockwerk für Stockwerk nach oben zu kämpfen…

Die Handlung ist zwar ähnlich komplex, wie die eines Street Fighter Arcade-Games. Doch dafür ist THE RAID mit Martial Arts-Haudegen und MILE 22-Star Iko Uwais so intensiv, als ginge es von Beginn an gegen den Endgegner.

RED SPARROW (2018)

Primaballerina Dominika (Jennifer Lawrence) kann nach einem Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben. Damit ihre kranke Mutter weiterhin medizinisch versorgt wird, nimmt sie das Angebot an, sich im Sparrow-Programm der russischen Regierung zur Geheimagentin ausbilden zu lassen. Als „Spatz“ soll sie gegnerische Agenten verführen, um an Informationen zu gelangen. Für ihre erste Mission wird sie auf den CIA-Agenten Nathaniel (Joel Edgerton) angesetzt, um einen russischen Maulwurf zu entlarven. Doch ist Nathaniel so ein leichtes Opfer, wie es scheint? Oder wurde wiederum er auf Dominika angesetzt? Schnell gerät das Katz-und-Maus-Spiel außer Kontrolle…

Der Noir-Thriller ist nach drei „Tribute von Panem“-Filmen bereits die vierte Zusammenarbeit von Jennifer Lawrence mit Regisseur Francis Lawrence.

16 BLOCKS (2006)

NYPD-Detective Jack Mosley (Bruce Willis) ist ausgebrannt, aber sein nächster Auftrag klingt einfach: Der Kleinkriminelle Eddie Bunker (Mos Def) muss vor Gericht gebracht werden, um eine Aussage zu machen. Bis dahin sind es nur 16 Blocks. Doch auf Bunker wird ein Mordanschlag verübt, den Mosley gerade noch vereiteln kann. Zur Verstärkung ruft er seinen langjährigen Partner Frank Nugent (David Morse), der sich aber seltsam verhält. Offenbar soll Bunker gegen korrupte Polizisten aussagen, was Nugent mit allen Mitteln verhindern will. Für Mosley – zwar müde, aber bestimmt nicht korrupt – und Bunker beginnt eine Flucht durch die Straßenschluchten New Yorks…

Mos Defs Charakter Eddie nennt Chuck Berry als Beispiel für einen Menschen, der nach dem Gefängnis sein Leben änderte. Zwei Jahre später schlüpfte Mos Def für den Musikfilm „Cadillac Records“ in die Rolle der Rock’n’Roll-Legende.

SAFE HOUSE (2012)

Der junge, aufstrebende US-Geheimagent Matt Weston (Ryan Reynolds) soll in einem Safe House in Südafrika den gefassten Schwerverbrecher Tobin Frost (Denzel Washington) bewachen, der als Ex-Agent die CIA hintergangen hat. Gleichzeitig hat es jedoch auch eine Gruppe Gangster auf Frost abgesehen und greift den eigentlich geheimen CIA-Unterschlupf an. Weston muss mit seinem Schützling flüchten und mit ihm kooperieren, um ihn an einen anderen sicheren Ort bringen. Schon bald kommt die Frage auf, woher die Terroristen von dem Safe House wussten. Vieles deutet daraufhin, dass es in den Reihen der CIA eine undichte Stellte gibt.

In einer Szene des rasanten Actionthrillers wird Denzel Washington tatsächlich mittels Waterboarding gefoltert. Regisseur Daniél Espinosa gestand, dass er mit ihm gelitten habe.

KILLER’S BODYGUARD (2017)

Michael Bryce (Ryan Reynolds), weltbester Bodyguard bei der renommiertesten Personenschutz-Firma der Welt, kann es nicht fassen: ausgerechnet er soll den berühmt-berüchtigten Auftragskiller Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) beschützen. Kincaid soll im Austausch für die Freilassung seiner Frau vor dem internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen den verbrecherischen, osteuropäischen Diktator Dukhovich (Gary Oldman) aussagen. Doch dazu muss er rechtzeitig und unversehrt dort eintreffen, was Dukhovich natürlich mit allen Mitteln verhindern will. Bryce und Kincaid waren zwar jahrelang Feinde und haben unzählige Male versucht, sich gegenseitig zu töten. Aber jetzt müssen die beiden Männer, der Killer und sein Bodyguard, wohl oder übel zusammenarbeiten, um innerhalb von 24 Stunden zu der Gerichtsverhandlung zu kommen. Der Beginn eines haarsträubenden Abenteuers…

Das Skript stand 2011 auf der berühmten Black List der besten, noch nicht verfilmten Drehbücher. Ursprünglich als Actiondrama gedacht, erfuhr es kurz vor Drehbeginn eine Umarbeitung zur Komödie.

S.W.A.T. – Die Spezialeinheit (2003)

Jim Street (Colin Farrell) wurde aus disziplinarischen Gründen aus seiner Spezialeinheit beim LAPD entlassen. Er ergreift seine zweite Chance, als Sergeant Hondo (Samuel L. Jackson) eine neue S.W.A.T. (Special Weapons and Tactics)-Einheit zusammenstellt. Das junge Team erhält umgehend seine erste, höchst brisante Aufgabe: Der gerade festgenommene Drogenbaron Montel ruft in die TV-Kameras, dass er demjenigen 100 Millionen Dollar zahle, der ihn aus dem Polizeigewahrsam befreien kann. Der Aufruf bleibt natürlich nicht ohne Folgen. Während das S.W.A.T.-Team den Drogenbaron in ein Bundesgefängnis begleitet, geraten sie nicht nur ins Visier schwerbewaffneter Gangs…

Zur Vorbereitung auf ihre Rollen erhielten Jackson, Farrell und Co ein mehrwöchiges S.W.A.T.-Training und nutzen auch im Film echte Ausrüstung.

MILE 22 (2018)

Eliteagent James Silva (Mark Wahlberg) und seine Spezialeinheit treten dann auf den Plan, wenn Diplomatie und militärische Lösungen versagen. So ein Fall tritt nun wieder ein: Silva wird in die Botschaft eines südostasiatischen Landes beordert, um eine gefährlich hohe Menge an verschwundenem radioaktivem Material wiederzubeschaffen, das mehrere Großstädte weltweit auslöschen könnte. Als plötzlich der mysteriöse Spion Li Noor (Iko Uwais) einen Deal vorschlägt, beginnt ein nervenaufreibender Wettkampf gegen die Zeit. Denn es gibt eine Bedingung für den Geheimnisaustausch: Li Noor will schnellstmöglich außer Landes gebracht werden. Diese Mission entpuppt sich als hochgradig brisant und ruft zahlreiche Gegner auf den Plan, welche den Weg zum Flughafen zur heißen Kampfzone machen. Vor Silva und seinem Team liegen nur 22 Meilen…

MILE 22 ist nach „Lone Survivor“, „Deepwater Horizon“ und „Boston“ bereits die vierte Zusammenarbeit von Action-Regisseur Peter Berg und Mark Wahlberg. Eine in Echtzeit erzählte Story voll Twists, knallharter Action und spektakulären Martial-Arts-Szenen – ab 25. Januar 2019 als DVD, Blu-ray und Video on Demand erhältlich!

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von “Mile 22”

1 x die Blu-ray

1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Peter Berg – Film?

Wer mir bis zum 25. Januar 2019 eine Mail mit dem Betreff “Mile 22” (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen  fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke