Outpost - Black Sun (Splendid Film)

Outpost – Black Sun (Splendid Film)

 

Mit Outpost – Black Sun wird von Splendid Film die Fortsetzung des in Genrekreisen sehr erfolgreichen Filmes Outpost – Zum Kämpfen geboren präsentiert.

Die Geschichte um die Magnetfeld-Maschine, mit der der ehemalige SS-Arzt Professor Klausener seinerzeit alte Nazi-Schergen zu untoten Kämpfern wiedererweckte wird hier um eine Komponente erweitert.
Die Journalistin Helena (Catherine Steadman) ist Enkel eines Opfers des zweiten Weltkrieges, und macht sich auf die Suche nach Klausener. Dabei trifft sie auf ihrer Reise ins ehemalige Jugoslawien den Historiker Wallace, mit dessen Hilfe und der Unterstützung eines beauftragten NATO-Einsatzkommandos sie sich in dem durch einen Bürgerkrieg zerrütteten Krisengebietes auf die Suche macht. In dieser politisch instabilen Gegend, weit hinter feindlichen Linien ist es für die Bösen leicht, ihre Untoten-Armee namens Black Sun zu vergrößern. Die Zeit, dieses Vorhaben zu stoppen und die Magnetfeld-Maschine sicherzustellen, wird knapp, denn sollte dies nicht in einer bestimmten Zeitrahmen gelingen, droht man die Gegend um die Maschine mit einer Atombombe einzuäschern.

Outpost – Black Sun ist, man ahnt es bereits, kein typischer Zombie-Film, vielmehr vermischt er mehrere Genres und ergänzt sie durch eine große Portion stimmig-solider Gruselunterhaltung. Der Goregehalt ist für eine Produktion dieser Art dabei eher gering, hier wird mehr auf eine durchweg unangenehme Grundstimmung gesetzt.

Die ungeschnittene Blu-ray aus dem Hause Splendid Film ist in einem ästhetischen Schuber mit Prägedruck veröffentlicht, und liefert Outpost – Black Sun in einer guten Bild- und Tonqualität. Im Bonusbereich findet man keinerlei Informationen zum Hauptfilm, denn dieser Bereich widmet sich komplett dem aktuellen großen Filmhighlight dieses Subgenres. Deshalb findet man dort ein großes Iron Sky-Special inklusive Berlinale-Premiere, Featurettes, Galerie, Teaser, und einigem mehr.

Das Subgenre des Nazi-Zombie, erfreut sich immer noch großer Beliebtheit, beziehungsweise ist es in den letzten Jahren immer populärer geworden, und wird hier mit Outpost – Black Sun jedoch, im Gegensatz zu Iron Sky und Dead Snow, völlig humor- und ironiefrei für ein erwachsenes Publikum präsentiert.

Outpost – Black Sun bedient sich klassischer Horrormotive, und präsentiert seine düstere Geschichte ernsthaft und jenseits jeglicher Trash-Momente (nun gut, bis auf das Finale). Regisseur Steve Barker liefert einen soliden Genrebeitrag, der durch seine gelungene Atmosphäre dank düsterer Bilder und seiner tollen Soundkulisse jeden Horrorfan gut unterhalten wird.

Christian Funke-Smolka