"Renegades - Mission of Honor" (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

„Renegades – Mission of Honor“ (Universum Film) +++Rezension, Special & Gewinnspiel+++

Was machen Navy SEALs, wenn sie vorübergebend vom Dienst suspendiert werden? Sie gehen auf Schatzsuche.

Sarajevo, 1995. Eine Gruppe Navy SEALs ist nicht gerade begeistert, als sie zu ihrem Boss zitiert und vorübergehend suspendiert wird. Zwar haben die fünf Männer den Auftrag der Nato, Kriegsverbrecher in Ex-Jugoslawien aufzuspüren und zu eliminieren, erfolgreich ausgeführt, aber bei ihrer Flucht mit dem Panzer waren sie alles andere als diskret. Nun heißt es erstmal, sich die freie Zeit anderweitig zu vertreiben. Da hören sie von einem sagenhaften Goldschatz, der während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis geraubt worden sein und seit Jahrzehnten auf dem Grund eines nahe gelegenen Sees liegen soll. Gemeinsam mit der Einheimischen Lara begeben sich die fünf Navy SEALs auf eigene Faust auf die Suche nach der millionenschweren Beute. Bei ihren heimlichen Tauchgängen werden sie vom serbischen General Petrovic aufgespürt und merken schon bald, dass sie nicht die einzigen sind, die es auf das versunkene Gold abgesehen haben…

Die Macher von 96 HOURS – TAKEN und THE EQUALIZER haben einen neuen Coup gelandet: Mit RENEGADES – MISSION OF HONOR inszeniert Blockbuster-Routinier Steven Quale („Storm Hunters“, „Final Destination 5“), ausgehend von einem Drehbuch der Autorenlegenden Luc Besson („Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“, „Lucy“) und Richard Wenk („The Equalizer“, „The Expendables 2“) explosive Abenteuer-Action mit spektakulären Unterwasser-Stunts und schlagfertigen Dialogen mit messerscharfem Humor. Vor der Kamera überzeugen Oscar®-Gewinner J.K. Simmons („Whiplash“, „Terminator Genisys“), Sullivan Stapleton („300: Rise of an Empire“), Clemens Schick („James Bond 007 – Casino Royale“) sowie Sylvia Hoeks („Blade Runner 2049“, „Whatever Happens”).

© Universum Film

Meinung zur Veröffentlichung:

5 Navy Seals
300 Mio. $ in Gold
1 unmöglicher Auftrag

1944, mitten in den Kriegswirren, stiehlt die deutsche Wehrmacht während ihres Abzugs aus Frankreich Gold und Kunstwerke von unschätzbarem Wert. Da der Transport zu aufwändig ist, versteckt man die Beute bei einem Zwischenstopp in Jugoslawien. Doch Rebellen wehren sich gegen die Feinde und fluten das gesamte belagerte Dorf.

Sarajewo 1995: Das Land befindet sich im Krieg! Eine Gruppe Navy Seals erhält den Auftrag, einen hochrangigen Kriegsverbrecher zu entführen, schlagen bei ihrer Mission jedoch über die Stränge und werden vorübergehend suspendiert. Bei ihrem anschließenden Besäufnis treffen sie auf die junge Lara Simic (Sylvia Hoeks), die ihnen von dem versunkenen Schatz berichtet und Verbündete sucht, um diesen zu bergen und zum Wohle des Aufbaus ihres Landes zu nutzen. Da man gerade nichts Besseres zu tun hat, willigt man ein…

Luc Besson ist nicht nur für seine eigenen Filme bekannt, sondern auch ein umtriebiger Produzent im Actionbereich. So auch bei dem hier vorliegenden, von Steven Quale inszenierten Renegades – Mission of Honor. Ein solider Cast, eine Story, die inhaltlich zwar auf einem Bierdeckel Platz hätte, jedoch genau das Quantum Spaß birgt, welches man bei einem Abenteuerfilm erwartet und eine routinierte Inszenierung, die die reichlich vorhandenen Actionsequenzen gut in Szene setzt, sorgen für vielleicht nicht unbedingt anspruchsvolle oder intellektuell fordernde, jedoch unterhaltsame Ablenkung. Klar, Renegades – Mission of Honor ist kein subtiler Arthousefilm. Dafür sind die Charaktere zu beliebig, die Inszenierung zu krachig und die Story zu vorhersehbar. Aber manchmal braucht man genau das, um sich unterhalten lassen, oder nach einem anstrengenden Tag zu entspannen. Und dazu ist Renegades – Mission of Honor mit seinen tollen Unterwassersequenzen, den markigen Sprüchen und den überzeichneten Stereotypen perfekt geeignet!

 

 

Renegades – Mission of Honor (Originaltitel: Renegades, Deutschland/Frankreich 2017) erscheint bei Universum Film auf DVD und Blu-ray, mir lag letztere zur Ansicht vor. Bild (2,40:1/1080p/24) und Ton (Deutsch & Englisch: dts-HD Master Audio 5.1) waren auf dem erwartet hohen Niveau, im Bonusmaterial gab es zudem eine Hörfilmfassung für Sehbehinderte, ein neunminütiges Special über die Story und ein achtminütiges Featurette über das Szenenbild. Zudem gab es den Trailer und eine Programmübersicht.

Mit Renegades – Mission of Honor präsentiert Regisseur Steven Quale einen routiniert in Szene gesetzten, actionlastigen Abenteuerfilm, der laut und kurzweilig ohne großen intellektuellen Anspruch unterhält. Kein filmisches Meisterwerk, aber sehr unterhaltsam.

Unentdeckt: Nach diesen spektakulären Schätzen wird auch heute noch gesucht

Das Zarengold im Baikalsee

Die Ausgangslage ist ähnlich wie im Film RENEGADES – MISSION OF HONOR: In einem See soll ein sagenhafter Goldschatz schlummern, der bislang noch unentdeckt ist. Als Zarengold wird der verschwundene Staatsschatz des Russischen Reichs bezeichnet, dessen Spur sich während des Russischen Bürgerkriegs verliert. Zar Nikolai II wollte den tonnenschweren Schatz, der mit über 1,3 Tonnen Gold, Silber und Platin als einer der größten Goldvorräte der Welt galt, vor den anrückenden Deutschen verstecken. Die Spuren verlieren sich jedoch in den Weiten Sibiriens und es halten sich Gerüchte, dass ein Waggon mit dem Gold im Baikalsee untergegangen ist. Forscher vermuten zwar, dass der Schatz von Feinden des Zares außer Landes gebracht wurde, doch am Boden des Baikalsees wurden Waggonteile und golden glänzende Barren gefunden. Eine Schatzsuche in Russland könnte sich also lohnen…

Das Bernsteinzimmer

In ganz Europa als „das achte Weltwunder“ bekannt, wurden die riesigen und aufwändig gearbeiteten Bernsteintafeln des Bernsteinzimmers 1717 von Friedrich I. von Preußen als Geschenk an Peter den Großen von Russland geschickt. Mehr als zweihundert Jahre lang blieb das Bernsteinzimmer in seinem russischen Palast außerhalb von St. Petersburg – bis die Nazis 1941 in Russland einmarschierten und das legendäre Bernsteinzimmer verschleppten, um es vor den alliierten Truppen zu schützen. Seitdem ist das Bernsteinzimmer wie vom Erdboden verschluckt. Zahlreiche (Amateur-)Schatzsucher sind Spuren und Theorien des Aufenthaltsortes – von Schloss Friedland in Tschechien bis zu einem unbekannten Ort in Wuppertal – nachgegangen, bislang ohne Ergebnis.

Die Piratenschätze der Kokosinseln

Schatzsucher, die lieber in wärmeren Gegenden nach Gold suchen, sollten die im Pazifischen Ozean vor Costa Rica gelegenen Kokosinseln ansteuern. Gleich mehrere Schätze werden hier vermutet – darunter die Beute des als grausam beschriebenen Piraten Benito Bonito, der auch den Beinamen Dom Pedro (Blutiges Schwert) trug. 1819 soll er Gold und Juwelen in Acapulco geraubt und anschließend auf den Kokosinseln vergraben haben. Zu seinem Versteck existiert sogar eine Schatzkarte, die sich aktuell im Besitz eines deutschen Schatzsuchers befindet.

Der Schatz der Tempelritter

Eine der ältesten Schatzlegenden rankt sich um den Schatz der Tempelritter, der seit dem Jahr 1307 fieberhaft gesucht wird. In diesem Jahr plante der hochverschuldete König Philipp IV die Vernichtung des Tempelordens und ließ zahlreiche Mitglieder in Frankreich verhaften, zog Ländereien ein und bereicherte sich an ihrem Vermögen. Der Großteil des Schatzes, der unter anderem aus Gold, Münzen und wertvollem Mobiliar bestanden haben soll, wurde jedoch am Abend vor der Verhaftungswelle mit unbekanntem Ziel abtransportiert und gilt seither als verschollen.

Der verschwundene Millionenraub

Im Jahr 1929 brachen die Brüder Franz und Erich Sass in den Tresor der Deutschen Bank ein und konnten Geld, Schmuck und Goldbarren im Wert von zwei Millionen Reichsmark erbeuten. Gelungen war ihnen der Coup durch einen Tunnel, den sie direkt vom Nachbargebäude in den Tresorraum gruben. Beweisen konnte man ihnen nichts, doch Zeugen sollen die beiden dabei gesehen haben, wie sie verdreckt und mit einer Schaufel aus dem Berliner Grunewald gekommen sind. Seither wird vermutet, dass sie ihre Beute im Wald vergraben haben, doch gefunden wurde der Schatz bisher nicht.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „Renegades – Mission of Honor“

1 x die Blu-ray
1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:
Auf welche Schatzsuche würdet ihr euch begeben?

Wer mir bis zum 13. Dezember 2018 eine Mail mit dem Betreff „Renegades“ (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Christian Funke