Rosemary's Baby - Die komplette Serie (Studiocanal) +++Rezension, Blogger-Special & Gewinnspiel+++

Rosemary’s Baby – Die komplette Serie (Studiocanal) +++Rezension, Blogger-Special & Gewinnspiel+++

Cover

Am 21. Januar 2016 kommt die Mini-Serie Rosemary’s Baby nach Ira Levins Romanvorlage in die deutschen Heimkinos. Die Serie erzählt den beliebten Mystery-Klassiker voller Spannung und bringt ihn in ein neues Setting: Paris. Zoe Saldana und Patrick J. Abrams übernehmen dabei die Hauptrollen im packenden Kampf gegen den Teufel.

Das junge Ehepaar Rosemary und Guy zieht von New York nach Paris um einen Neuanfang zu wagen. Dort angekommen lernen sie ein nettes und einflussreiches Pärchen kennen und ihr Glück scheint perfekt, als die beiden ihnen eine luxuriöses Apartment in ihrem eigenen Wohnhaus vermitteln und Rosemary schwanger wird. Doch schon bald merkt die junge Frau, dass das ihre neuen Freunde ein dunkles Geheimnis verbergen und teuflische Ereignisse ihren Lauf nehmen…

© Studiocanal

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Meinung zur Veröffentlichung:

Die Geburt des Bösen in Paris

Rosemary (Zoe Saldana) und Guy Woodhouse (Patrick J. Abrams) ziehen von New York nach Paris, um mit einem persönlich wenig erfreulichen Lebensabschnitt abzuschließen. Zufälligerweise lernt Rosemary Margaux Castevet (Carole Bouquet), die ihnen neben ihrer Freundschaft auch ein deutlich attraktiveres Apartment anbietet. Roman Castevet (Jason Isaacs) scheint sich zudem positiv auf die Karriere Guys auszuwirken. Als Rosemary auch noch schwanger ist, scheint das Glück perfekt. Doch etwas Unheimliches bahnt sich an…

Ein Remake, beziehungsweise eine Neuinterpretation dient in der Regel dazu, einen Klassiker einer neuen Zielgruppe schmackhaft zu machen und gleiSzenechzeitig eine gute Geschichte zeitgemäß zu modernisieren. Dies dachte sich auch James Wong und nahm sich der Romanvorlage von Ira Levin an, um daraus einen aktualisierten Zweiteiler für den Sender NBC zu konzipieren. Besetzt mit der wunderbaren Zoe Saldana, die mit ihren Schwestern gleichzeitig die Produktion übernahm, entfernte man sich bewusst von der gleichnamigen Verfilmung Roman Polanskis aus dem Jahr 1968 und versetzte die Geschichte nach Paris. Für die Inszenierung konnte man die polnische Regisseurin Agnieszka Holland verpflichten, die das knapp dreistündige Drehbuch in Szene setzte. Die visuelle Umsetzung und die Modernisierung empfand ich noch als in sich stimmig und angenehm. Allerdings war die Figurenzeichnung sehr flach und die Dialoge in ihrer Banalität oftmals nur schwer zu ertragen. Dadurch wirkten gerade die Hauptfiguren sehr naiv und austauschbar. Da man sich sehr eng an die Vorlage hielt, fügte man dem Stoff außer einer neuen Location nicht Neues hinzu (nutzte teilweise sogar visuelle Kniffe des Originals), weshalb ich mich in solchen Fällen immer frage, weshalb man dann unbedingt eine Neuinterpretation wollte. So ist der Zweiteiler Rosemary’s Baby auf der einen Seite ein schön anzuschauendes, stellenweise sehr atmosphärisches Remake, auf der anderen Seite jedoch gleichzeitig sehr bieder und uninspiriert.

 

 

Die Mini-Serie Rosemary’s Baby erscheint als DVD und Blu-ray bei Studiocanal. Die mir vorliegende Blu-ray beinhaltete die zwei jeweils knapp anderthalb Stunden langen Episoden auf einer Disc, Bild (1,78:1/1080/24p Full HD) und Ton (Deutsch & Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1) waren auf einem guten Niveau, auch wenn die Synchronisation merkwürdig und irgendwie unpassend klingt. Hier kann ich also unbedingt die Originaltonspur empfehlen. Im Bonusbereich befindet sich ein zwölfminütiges Making of, ein Featurette zum Pariser Bühnenbild, der Trailer und eine Programmübersicht.

Die zweiteilige Neuinterpretation Rosemary’s Baby ist eine zeitgemäß aufpolierte und modernisierte Version des Buch- und Film-Klassikers, die der Geschichte zwar nichts Neues hinzuzufügen weiß, allerdings mit einer dichten Atmosphäre und einer eleganten Inszenierung zu punkten weiß.

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Blogger-Special:
Das Lieblings-Teufelskind der Filmgeschichte

Wenn am 21.01.2016 der TV-Zweiteiler Rosemary’s Baby für den Heimkinomarkt veröffentlicht wird, bietet sich ein Blogger-Special, welches sich thematisch mit Teufelskindern beschäftigt, natürlich an. Auch wenn es zahllose Satansbraten in der Filmgeschichte gibt, ist einer jedoch mein absolutes Lieblings-Teufelskind: Damien aus dem Klassiker Das Omen aus dem Jahr 1976! Dargestellt von dem damals fünfjährigen Harvey Stephens, der allerdings nach dieser Rolle im Filmgeschäft nie wieder Fuß fassen konnte und mittlerweile in der Baubranche tätig ist, ist Damien der Inbegriff des bösen Kindes. Alleine der Blick zieht mir auch heute noch den Boden unter den Füssen weg. Damien sorgte dafür, dass ich jedem übermäßig frechen Kind diesen Spitznamen verpasse und heimlich schaue, ob es 666 auf der Kopfhaut stehen hat. Man merkt, diese Filmblage hat mein Leben nachhaltig geprägt!!! Deshalb ist es für mich mein persönliches Lieblings-Teufelskind!

Ich bin gespannt auf die Berichte der Kollegen von myofb.de, Kino 7 und millus.org.

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Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „Rosemary’s Baby“

1 x Blu-ray
1 x DVD

verlosen zu können.

Frage:
Wer ist euer liebster Satansbraten?

Wer mir bis zum 28. Januar 2016 eine Mail mit dem Betreff „Rosemary’s Baby“ (plus der Antwort & der Anschrift) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest und wurden per Mail informiert. Die Preise sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke