The Honor of Killing (KSM)

The Honor of Killing (KSM)

Als Charlie Rankin (Stephen Dorff, „Blade“) nach vier Jahren aus dem CoverGefängnis entlassen wird, ändert sich erst mal nichts für ihn. Denn hinter Gittern hat ihm sein Mentor „The Buddha“ (Willem Dafoe, „Platoon“) das Leben gerettet, wofür er im Gegenzug eine „kleine Gefälligkeit“ verlangt. Charlie soll einen Mord begehen, was gründlich schief geht, und ihn von nun an zum Gejagten macht. Als dann noch die geheimnisvolle Florence (Michelle Monaghan, „Kiss Kiss Bang Bang“) in sein Leben tritt, scheint alles aus der Bahn zu geraten. Gefangen in seinen eigenen Zweifeln bleiben Charlie nur 24 Stunden, um seinen Job zu erledigen und einen Ausweg zu finden.

Der wohl skrupelloseste Antiheld auf einem Nerven aufreibenden Road Trip, der Ihnen den Schweiß auf die Stirn treiben wird!

Meinung zum Film:

In The Honor of Killing (Originaltitel: „Tomorrow You’re Gone“) spielt Stephen Dorff einen Ex-Häftling, der seinem Knast-Mentor noch einen Szene 1Gefallen schuldig ist. Da Rankin nach seiner Entlassung jedoch keine Straftaten mehr begehen will, kommt er in eine böse Zwickmühle. Denn wenn er die Gefälligkeit nicht erledigt, wird er den Zorn seines Mentors auf sich ziehen. Da dieser für seine Gnadenlosigkeit bekannt ist, begeht er also den geforderten Auftragsmord. Doch dies klappt nicht so reibungslos wie erwünscht, womit seine Probleme erst anfangen…

Regisseur David Jacobsen (Dahmer, Down in the Valley) präsentiert uns mit seinem Film The Honor of Killing eine relativ solide Story, die den Genrefan jedoch vor allem bei der Nennung der Besetzung aufhorchen lässt. Namenhafte Schauspieler wie Stephen Dorff, Willem Dafoe und Michelle Monaghan lassen auf einen gelungenen Action-Thriller mit hohem Unterhaltungswert schließen. Doch dem ist leider nur bedingt so! Denn trotz solider Darstellungen können auch die Mimen nichts gegen die unspektakuläre Inszenierung des Regisseurs ausrichten, so dass sich der Film zwischen einigen Höhepunkten doch relativ spannungsarm fortbewegt.

Nach verwirrenden Titeländerungen erscheint der Film nun als The Honor of Killing bei KSM. Leider lag mir der Film nur als Screener vor, so dass ich Szene 2über Bild- und Tonqualität so wie dem vorhandenen Bonusmaterial keine finalen Aussagen machen kann.

The Honor of Killing ist ein klassisches B-Movie, welches jedoch sein Potenzial nicht auszuschöpfen weiß. Gute Darsteller, interessante Charaktere und eine griffige Story können nur bedingt überzeugen, so dass der Film über ein halbwegs solides aber etwas spannungsarmes Mittelmaß leider nicht hinauskommt. Hier hatte ich, gerade mit Blick auf die Besetzung etwas mehr erwartet.

Trailer

Christian Funke-Smolka