“Werk ohne Autor” (Buena Vista Home Entertainment) +++Rezension & Gewinnspiel+++

“Werk ohne Autor” (Buena Vista Home Entertainment) +++Rezension & Gewinnspiel+++

Das bewegende Epos „Werk ohne Autor“ von Oscar®-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck ist ab dem 4. April auf DVD, Blu-ray sowie digital im Handel erhältlich. Das spannungsgeladene Drama wurde gleich zwei Mal für den Oscar® (in den Kategorien Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera – mit „Das Boot“ die bisher einzige Mehrfachnominierung eines deutschsprachigen Films eines deutschen Regisseurs) sowie für den Golden Globe in der Kategorie Bester nichtenglischsprachiger Film nominiert.

Inspiriert von wahren Begebenheiten hat Florian Henckel von Donnersmarck einen bewegenden Film geschaffen. Im Zentrum der Handlung steht das Denken und Fühlen des jungen Malers Kurt Barnert und seine unaufhörliche Suche nach seiner eigenen künstlerischen Stimme. Gemeinsam mit seiner geliebten Frau Elisabeth flieht er über West-Berlin aus seiner Heimatstadt Dresden, um schließlich an der Kunstakademie Düsseldorf den Ort zu finden, an dem er die entscheidenden Impulse für seine künstlerische Entfaltung findet. Fotografiert wurde „Werk ohne Autor“ von Caleb Deschanel, der hierfür seine sechste Oscar®-Nominierung erhielt. Max Richter („Waltz with Bashir“) komponierte zu den großen Kinobildern von Caleb Deschanel einen kongenialen Score.

Tom Schilling („Oh Boy“), Sebastian Koch („Das Leben der Anderen“) und Paula Beer („Frantz“) spielen die Hauptrollen in dem spannungsgeladenen Drama. An ihrer Seite spielt ein beeindruckender Cast: Saskia Rosendahl, Oliver Masucci, Ina Weisse, Evgeniy Sidikhin, Mark Zak, Ulrike C. Tscharre, Bastian Trost, Hans-Uwe Bauer, Hanno Koffler, David Schütter, Franz Pätzold, Hinnerk Schönemann, Jeanette Hain, Jörg Schüttauf, Johanna Gastdorf, Florian Bartholomäi, Rainer Bock, Jonas Dassler u.v.a., als Gäste Ben Becker und Lars Eidinger, und zum ersten Mal Cai Cohrs.

2019 © Buena Vista Home Entertainment, Inc.

Meinung zur Veröffentlichung:

Sieh niemals weg!

1937 in Dresden: der fünfjährige Kurt Barnert (Cai Cohrs) besucht mit seiner Tante Elisabeth (Saskia Rosendahl) die Ausstellung Entartete Kunst. Die Eindrücke dieser Ausstellung, aber auch seine psychisch kranke Tante, die später bei Prof. Carl Seeband (Sebastian Koch) in Behandlung sein wird, prägen ihn dauerhaft.

Nach dem Krieg arbeitet Bannert (Tom Schilling) als Schildermaler und beginnt später an der Dresdener Kunstakademie ein Studium der Malerei. Hier lernt er die junge Elisabeth „Elli“ Seeband (Paula Beer) kennen, deren Vater der behandelnde Facharzt seiner Schwester war. Elisabeth und er verlieben sich, sehr zum Missfallen ihres Vaters ineinander, woraufhin dieser alles versucht, diese Liebe zu zerstören…   

Sieh niemals weg! Ein Mantra, welches die Hauptfigur Kurt Barnert durch den ganzen Film begleitet und welches auch Regisseur und Drehbuchautor Florian Henckel von Donnersmarck in seinem dritten Spielfilm beherzt. Denn gerade zu Beginn wird man Zeuge einiger unglaublich intensiver, sich in die Netzhaut brennender Szenen, die man so schnell nicht vergessen wird. Mit seinem mehrfach nominierten und preisgekrönten Dreistundenepos erbringt er den Beweis, wie stark und lange nachklingend deutsches Kino sein kann. Getragen von einer sehr emotionalen, Jahrzehnte umspannenden Geschichte erleben wir einen Film, der von seinen wirklich überragend agierenden Darstellern, der virtuosen Kameraführung von Caleb Deschanel (Der Stoff aus dem die Helden sind, Killer Joe) und einem hypnotischen Soundtrack von Max Richter (Shutter Island) trotz der imposanten Laufzeit ohne jeglichen Leerlauf begeistert. Florian Henckel von Donnersmarck präsentiert hier nach vier Jahren Vorbereitungszeit einen im großen Stil gedachten und konzipierten Film, der anhand zweier Familien die deutsche Vor- und Nachkriegsgeschichte darstellt und gleichzeitig eine so ambitionierte wie ungemein kraftvolle Auseinandersetzung mit der Kunst in all ihren Facetten darstellt. Werk ohne Autor ist ein virtuos inszeniertes Spiel auf mehreren Ebenen, ein Film, der nicht viel sagt und dabei trotzdem viel erzählt. Denn vieles findet unter der Oberfläche statt, wird durch Blicke, Gesten oder Anekdoten im Kontext zum realen und fiktiven, beziehungsweise der Realität entliehenen Zeitgeschehen erzählt. Der Film ist ein wahrer Glücksgriff, ein bis in die kleinste Nebenrolle perfekter besetzter Bauchladen voller wunderschöner Momente, die man sich an manchen Stellen in einer Dauerschleife anzuschauen wünscht. Ein leidenschaftlicher, hochemotionaler Film, der auf sehr vielen Ebenen perfekt funktioniert und einen am Ende glücklich und mit dem Wissen entlässt, etwas ganz Großes gesehen zu haben.       

Buena Vista Home Entertainment präsentiert Werk ohne Autor als DVD, Blu-ray und Video on Demand. Die mir zur Ansicht vorliegende Blu-ray befand sich in Bild (1,85:1/1080p HD/16:9) und Ton (Deutsch: dts-HD Master Audio 5.1) auf einem erwartet hohen qualitativen Niveau, im Bonusbereich gab es neben der Hörfilmfassung für Sehbehinderte und dem Trailer noch ein zweiminütiges Special über die Story und ein ebenso langes Featurette über die Musik zum Film von Max Richter.   

Werk ohne Autor ist ein sehr ambitionierter, wuchtiger, bildgewaltiger und mit einer Lauflänge von über drei Stunden nahezu epischer Film, der auf den 75. Internationalen Filmfestspielen von Venedig für den Goldenen Löwen nominiert war, dort den Leoncino d’Oro sowie den Young Cinema Award gewann und neben zahlreichen weiteren Nominierungen und Auszeichnungen auf diversen Festivals im In- und Ausland auch zwei Mal für den Oscar® (in den Kategorien Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera) nominiert wurde. Florian Henckel von Donnersmarck gelingt ein hervorragend inszeniertes, unglaublich gespieltes, musikalisch perfekt untermaltes Werk, welches in seiner inhaltlichen und inszenatorischen Intensität lange in Erinnerung bleiben wird.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Verkaufsstart von „Werk ohne Autor”

1 x die Blu-ray

1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:

Was ist euer liebster Kunstfilm / Film über Kunst?

Wer mir bis zum 04. April 2019 eine Mail mit dem Betreff „Werk ohne Autor”  (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind bereits auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke