„Wind River“ (Universum Film) +++Gewinnspiel & Special+++

„Wind River“ (Universum Film) +++Gewinnspiel & Special+++

Jede Spur führt zu einer Wahrheit

In der schroffen Wildnis des Indianer-Reservats „Wind River“ findet US Wildlife Agent Cory Lambert die Leiche eines missbrauchten jungen Mädchens. Der Mord erinnert ihn an den Tod seiner eigenen Tochter. Zur Untersuchung des Falls schickt das FBI die frisch aus der Ausbildung kommende Agentin Jane Banner. Doch diese ist nicht auf die raue Witterung des vorherrschenden Winters und die damit einhergehende Isolation vorbereitet und engagiert Lambert als Fährtensucher und Führer, der ihr bei den Ermittlungen helfen soll. Gemeinsam dringen sie tief in eine Gegend vor, die von latenter Gewalt und den Elementen geprägt ist. Während Jane gezwungen ist, sich von dem im Rahmen ihrer Ausbildung Gelernten zu lösen und mehr auf ihre Instinkte zu vertrauen, wird Cory mit lange verdrängten Emotionen konfrontiert, als sich ihm die Möglichkeit bietet, nicht nur diesen Mord, sondern auch das Verschwinden seiner Tochter aufzuklären…

Mit seinem Regiedebüt WIND RIVER inszeniert Taylor Sheridan den Abschluss seiner Frontier-Trilogie, die zudem die hochgelobten Filme „Sicario“ und „Hell or High Water“ umfasst, für die er als Autor verantwortlich zeichnete. Kameramann Ben Richardson („Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, „Beasts of the Southern Wild“) gelang es zudem mit starken Bildern, die Schönheit der Natur, aber auch die raue Gewalt und Trostlosigkeit in WIND RIVER einzufangen.

Als ungleiches Ermittlerpaar glänzen Elizabeth Olsen („Godzilla“) und Jeremy Renner („Tödliches Kommando – The Hurt Locker“), die auch schon in den „Avengers“-Filmen gemeinsam vor der Kamera standen. In weiteren Rollen überzeugen Graham Greene („Der mit dem Wolf tanzt“), Kelsey Asbille („Teen Wolf“), Julia Jones („Breaking Dawn“), Tantoo Cardinal („Der mit dem Wolf tanzt“) oder Eric Lange („The Bridge – America“). Der Film wurde zudem bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes in der Kategorie „Beste Regie“ ausgezeichnet und avancierte in den USA zum Independent-Hit des Jahres.

WIND RIVER untersucht, wie sehr wir uns weiterentwickelt haben – oder auch nicht. Der Film sucht nach der Stärke des menschlichen Wesens und stellt folgende Frage: Wie überleben Menschen in einem Land, das nicht für sie geschaffen ist? Diese Frage beantworten wir mit Wagemut und Emotion“,so Regisseur Taylor Sheridan.

© Universum Film

 

 

SICARIO, HELL OR HIGH WATER, WIND RIVER: Taylor Sheridans Frontier-Trilogie

Taylor Sheridan hat ein Händchen dafür, Geschichten über das amerikanische Grenzgebiet aufzuspüren und zu erzählen, die das Mainstream-Hollywoodkino nicht anzurühren wagt. Mittlerweile hat der gebürtige Texaner aus diesem „Faible“ für solcherlei Storys die sogenannte „Frontier Trilogie“ erschaffen, bestehend aus den Filmen SICARIO und HELL OR HIGH WATER, für die Sheridan jeweils das Drehbuch schrieb, und dem am 08. Juni als DVD, Blu-ray und VoD erhältlichen WIND RIVER, das Regiedebüt des Multitalents.

Seine Popularität hat Taylor Sheridan in erster Linie der Rolle als Deputy Chief David Hale in der TV-Serie SONS OF ANARCHY zu verdanken, doch längst ist er für seine eigenen faszinierenden Storys bekannt.

Jeder, der sich mit Geschichten auskennt, weiß, dass es eine bestimmte Struktur und ein bestimmtes Format gibt, dem viele Erzählungen folgen – vor allem im Kino oder im Fernsehen. In nur wenigen Minuten kann das Publikum herausfinden, für wen es sich interessieren sollte, eine Vorstellung davon haben, worum es in der Geschichte geht, und vielleicht sogar vorhersagen können, was am Ende passieren wird. Anders jedoch Sheridans Arbeiten: Hier gibt es keine klare Moral, mit der die Story abgeschlossen wird, und im Wesentlichen veranschaulicht Sheridans Arbeit, dass das Leben – wie das Erzählen von Geschichten – nicht immer schwarz und weiß ist.

Die „Frontier-Trilogie“-Filme spielen in sehr unterschiedlichen Umgebungen, aber jeder erzählt eine äußerst spannende Geschichte, die Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert hat. In SICARIO wird beispielsweise der eskalierende Drogenkartellkrieg an der Grenze zwischen den USA und Mexiko thematisiert. Emily Blunt spielt die idealistische FBI-Agentin, die ein mexikanisches Kartells zerstören will, das ein tödliches Bombenattent zu verantworten hat, durch dass Mitglieder ihres Teams getötet wurden. Statt eines stumpfen Action-Thrillers bekommt das Publikum jedoch eine kritische Sicht auf Amerikas Kampf gegen Drogen und die daraus auf beiden Seiten resultierende Gewalt.

HELL AND HIGH WATER hingegen spielt in West-Texas, wo zwei Brüder (Chris Pine und Ben Foster) Banken ausrauben, um ihre Familienranch zu retten, während sie von Texas Rangern (Jeff Bridges und Gil Birmingham) verfolgt werden. Als Neo-Western setzt sich der Film mit einer Vielfalt von Themen auseinander – von der Entgleisung des amerikanischen Traums bis hin zur immer moderneren Technologiekultur im Gegensatz zum ländlichen und traditionellen Amerika, das darum kämpft, nicht den Anschluss zu verlieren. Das starke Schauspiel verleiht Sheridans nuanciertem und zeitlosem Drehbuch eines modernen Raubüberfalls erneut Gewicht.

WIND RIVER führt den Zuschauer weiter in den Norden, genauer gesagt nach Wyoming. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Filmen hat Sheridan diesen Krimi über den Mord an einer amerikanischen Ureinwohnerin tatsächlich an authentischen Schauplätzen im Wind River Indianerreservat gedreht. Der Thriller, in dem ein US Wildlife Agent (Jeremy Renner) und eine junge FBI-Agentin (Elizabeth Olsen) in der verschneiten Wildnis dem Fall eines missbrauchten und getöteten Mädchens nachgehen. Da Sheridan selbst Jahre in einem Indianerreservat verbracht hatte, empfand er zu WIND RIVER eine persönlichere Verbindung, weshalb er diesen Film unbedingt inszenieren wollte. Und wie von Sheridan zu erwarten war, ist WIND RIVER keine herkömmliche Krimi-Kost geworden. Von den Qualitäten des Regie-Newcomers und seines atemberaubenden Erstlingswerks in dieser Position kann man sich ab dem 08. Juni, dem Home-Entertainment-Release-Datum von WIND RIVER, überzeugen.

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zum Heimkinostart von „Wind River“

1 x die Blu-ray
1 x die DVD

verlosen zu können.

Frage:
Was ist euer liebster Jeremy Renner – Film?

Wer mir bis zum 15. Juni 2018 eine Mail mit dem Betreff „Wind River“ (plus der Anschrift & der Antwort) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel freiwillig auf Facebook mit jemandem teilt, dem das auch gefallen könnte und mir, wer mag, noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen  fest und wurden per Mail informiert. Die Filme sind auf dem Weg, viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke