Zum Kinostart von EVIL DEAD: Alvarez’ neue Dimension des Schreckens

Zum Kinostart von EVIL DEAD: Alvarez’ neue Dimension des Schreckens

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Zum Kinostart von EVIL DEAD am 16. Mai

Evil-Dead-2013Mit dem Original „Tanz der Teufel“ (Englischer Titel: „The Evil Dead“) etablierte sich Sam Raimi 1981 als Regisseur und Horror-Fachmann. Der Film avancierte zum Kult-Klassiker seines Genres. Zusammen mit dem damaligen Hauptdarsteller Bruce Campbell produzierte Raimi nun die Neuverfilmung EVIL DEAD (Kinostart am 16. Mai 2013), in der Fede Alvarez Regie führte.

Fede Alvarez’ Neukonzeption von EVIL DEAD zollt den kultigen visuellen Effekten des Originals Tribut, jedoch werden Angst und Schrecken nun mit modernsten technischen Mitteln auf die Spitze getrieben. Besonders wichtig war dabei eine detaillierte Abstimmung zwischen den einzelnen Departments, die an der künstlerischen Umsetzung beteiligt waren. In der Tradition des Kult-Klassikers sollten so viele Effekte wie möglich praktisch umgesetzt werden und CGI nur äußerst sparsam zum Einsatz kommen – denn wie Alvarez aus eigener Erfahrung zu berichten weiß, kann ein Übermaß an computergenerierten Bildern die Atmosphäre beeinträchtigen, was gerade in diesem Genre sehr nachteilig wäre. Zudem legte der Regisseur besonderen Wert darauf, möglichst wenig im Studio zu drehen: „Wir wollten einfach eine echte ,Cabin in the Woods’ haben. Für die Arbeit der Schauspieler ist so ein realer Schauplatz wirklich sehr hilfreich“, erklärt Alvarez.

Als Location für die Dreharbeiten entschied man sich für einen Wald bei Auckland (Neuseeland), wo die Filmemacher auf eine bereits über viele Jahre bewährte Crew zurückgreifen konnten. Auf einer Lichtung errichtete das Team die berüchtigte „Hütte im Wald“ von Grund auf neu. Vor allem für jene Aufnahmen, bei denen Roger Murrays aufwändige prothetische Effekte umgesetzt werden sollten, bedurfte es zusätzlich einer identisch aussehenden zweiten Hütte in einem Studio. „Die neue Storyline ist realistischer und interpretiert die Figuren anders, sodass letztlich alles viel düsterer ist als im Original“, erzählt Murray, der die Kult-Vorlage im Alter von 15 Jahren erstmals gesehen hatte. „Fede ist ein echter Special-Effects-Fanatiker und so wollte er alle Effekte live vor der Kamera umsetzen“. Vor Ort im Wald hätte man diese komplizierten Einstellungen technisch jedoch nicht realisieren können.45-evil-dead-redband-trailer-2

Extrem aufwändige Make-up-Arbeiten waren insbesondere für die dämonischen Transformationen der Schauspieler nötig. Für die Metamorphose von Natalie (Elisabeth Blackmore) fertigte das Team beispielsweise fünf individuelle Arm-Prothesen für die verschiedenen Degenerations-Stufen an. Noch wesentlich größer war der Aufwand für eine spektakuläre Szene mit Mia (Jane Levy). „Ihre Figur ist in einem Dornenbusch gefangen und sie erleidet schlimme Verbrennungen, bevor ihr ,Deadite’ herauskommt“, erklärt Roger Murray. „Wir haben dabei acht unterschiedliche Transformations-Stufen definiert, für die über 150 Einzelteile in variierenden Kombinationen benötigt wurden.“ Ganze drei Stunden dauerte es jeden Tag, bis Mias Make-up perfekt saß. „Eine weitere Stunde brauchten wir dann, um ihr alles wieder abzunehmen“, berichtet Haar- und Make-up-Designerin Jane O’Kane.

Ist dies einer der blutigsten Filme aller Zeiten? Mit einem entschiedenen „Ja“ antwortet darauf Jason Durey, der Mechanical-&-Physical-Effects-Supervisor von EVIL DEAD. Denn während der Dreharbeiten wurden in der Tat stolze 25.000 Liter Kunstblut vergossen. „Die Leute fragten mich ständig: ,Ist das zu viel Blut?’ oder ,Ist das zu viel… was auch immer?’, erinnert sich Regisseur Alvarez. „Ich sagte ihnen einfach jedes Mal: ,Zu viel’ gibt es nicht!“ Getreu diesem Motto wurde übrigens auch nicht mit Erbrochenem gespart: Ca. 300 Liter davon kamen während der Produktion zum Einsatz – natürlich ebenfalls künstlich hergestellt. Um die neue Dimension des Schreckens perfekt in Szene zu setzen, kamen die modernsten super-hochauflösenden 4K-Kameras zum Einsatz, mit deren Hilfe die Neuverfilmung im wahrsten Sinne des Wortes in ein ganz neues Licht getaucht werden konnte.

Vom Endergebnis sichtlich beeindruckt zeigt sich nicht zuletzt EVIL-DEAD-Veteran Bruce Campbell höchstpersönlich: „Nicht nur die Schauspieler sind besser, auch die Special-Effects und die Kameraarbeit sind es. Uns standen eben ein wirklich ordentliches Budget und modernste Technik zur Verfügung.“ Und so verspricht Campbell allen Horror-Fans: „Man wird keinen grünen Gartenschlauch sehen, der das Blut verspritzt…“

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Kurzinhalt:

Mia (JANE LEVY) und ihr Bruder David (SHILOH FERNANDEZ) freuen sich auf ein paar freie Tage, die sie mit ihren Freunden Olivia (JESSICA LUCAS), Eric (LOU TAYLOR PUCCI) und Natalie (ELISABETH BLACKMORE) in einer entlegenen Waldhütte verbringen wollen: Doch dann entdecken die Fünf „Das Buch des Todes“ – und wecken damit düstere Dämonen. Nur einer von ihnen bleibt von den Untoten verschont und muss fortan einen erbitterten Kampf um sein Leben führen.

Mit dem Original „Tanz der Teufel“ (OT: The Evil Dead) etablierte sich Sam Raimi (Spider-Man 3, Der Fluch) 1981 als Regisseur und Horror-Fachmann. Der Film avancierte zum Kult-Klassiker seines Genres. Zusammen mit dem damaligen Hauptdarsteller Bruce Campbell (Tanz der Teufel II, Armee der Finsternis), produziert Raimi das Remake EVIL DEAD, in dem Fede Alvarez Regie führte.

Deutscher Kinostart: 16. Mai 2013

www.evildead.de