Diablo 3

Diablo 3

Entwickler: Blizzard Entertainment

Publisher: Blizzard Entertainment

ACTION-ROLLENSPIEL

Das Spiel, bei dessen Namen Gamerherzen kollektiv kollabieren!

Was für ein peinliches Wortspiel, aber es stimmt: Diablo ist ein Epos. Wo der erste Teil noch hakte, passte der zweite Teil mitsamt Addon “Lord Of Destruction“ wie das Schwert ins Dämonengesicht.

Die Möglichkeit, das Spiel mit anderen Leuten online zu spielen, setzte noch einen drauf und raubte vielen Fantasy-Begeisterten den Schlaf. Am 28. Juni 2008 wurde dann der dritte Teil der Serie angekündigt, der an die Story des zweiten Teils anknüpfen soll.

Arbeit fördert den Charakter!

Anders als im zweiten Teil, in dem man zwischen 7 Charakteren wählen konnte, nämlich der Amazone, dem Barbar, dem Totenbeschwörer, dem Paladin, der Zauberin, dem Druiden und der Assassine (Druiden und Assassine nur in Lord Of Destruction), sind im dritten Teil nur 5 Charakterklassen angekündigt: Die Zauberin, der Hexendoktor, die Dämonenjägerin, der Barbar und der Mönch. Das ist aber kein Grund, den alten Klassen hinterher zu trauern, denn die wurden in Teilen mit anderen Charakteren kombiniert. Die Dämonenjägerin verbindet zum Beispiel Fähigkeiten der Assassine mit denen des Totenbeschwörers.

Die Dämonenjägerin

Die Dämonenjägerin verändert ihr Aussehen mit zunehmender Stärke.

Auf der Blizzcon, Blizzards beliebter Hausmesse, konnte bereits eine Messedemo des Spiels angetestet werden. Auch wenn der Ersteindruck sehr gut war, fiel auf, dass das Spiel noch in Arbeit ist. Blizzard äusserte sich dazu und lies verlauten, dass Diablo 3 erst zu etwas mehr als der Hälfte fertig sei. Die Spielwelt beispielsweise sei schon von vorne bis hinten begehbar, jedoch fehlen Scripts, viele Texturen und andere Spielinhalte.

Beim Händler kauft sich der Barbar neue Waffen...

Beim Händler kauft sich der Barbar neue Waffen...

Qualität und Quantität

Eine besonders Interessante Neuerung bei der Erstellung und Entwicklung der Helden sind Runen, die ein Spieler auf die Fertigkeiten seiner Figur verteilen und sie somit verbessern kann. Ein Beschwörungszauber ruft beispielsweise eine feuerspukende Hydra hervor, mit einer Rune kombiniert wird sie jedoch zur Arkan-Hydra und verschießt magische Projektile.

Laut Entwickler seien dadurch 97 Milliarden (!) Talentkombinationen möglich. Das ist auch die Anzahl der weltweit verschickten E-Mails samt Spam pro Tag, oder die Anzahl der jährlich anfallenden Arbeitsstunden aller Hausfrauen Deutschlands zusammen. Ob das nicht vielleicht ein bisschen übertrieben ist? Beeindruckend klingt es ja. Auch das Craftingsystem wurde erweitert. In Diablo 2 hatte der Spieler die Möglichkeit, 6 Edelsteine mit je 4 Qualitätsstufen auf seine Waffen zu klöppeln, in Diablo 3 gibt es 14 Qualitätsstufen. Genau wie die Talentpunkte, die für Fertigkeiten und Statuswerte ausgegeben werden, sind diese umverteilbar.

Gerüchten zufolge soll der beim Vorgänger so gefeierte Online-Modus übrigens gebührenpflichtig werden, was viele Fans zu Recht aufschreien hat lassen. Wir vermuten, dass Diablo 3 hierzulande aber ohne Gebühren online spielbar sein wird, sicher ist aber noch gar nichts!

...um sich damit seinen Widersachern zur Wehr zu setzten.

...um sich damit seinen Widersachern zur Wehr zu setzten.

Fazit: Altbewährtes – nur besser!

So oder so wird Diablo 3 unserer Meinung nach fantastisch! Die Entwickler haben viele Fans befragt, was ihnen am alten Spielprinzip gefallen hat, und diese Aspekte dann übernommen und ausgeweitet, was besonders den eingefleischten Hardcore-Fans des zweiten Teils munden sollte.

Wer sich genauere Informationen zum Spiel oder dessen Entwicklungsstatus reintun möchte, kann das auf der offiziellen Homepage der Entwickler http://us.blizzard.com/diablo3/index.xml tun.

Bis das Spiel erscheint, müssen wir uns zwar noch bis 2012 gedulden, doch die Wartezeit lohnt sich definitiv.

Sobald der erste Spieler im Teamspeak schreit: „Baal dropt jetzt ordentlich die Mana-Scheiße!“, werde ich mich auf jeden Fall wie zu Hause fühlen.