David Wong: Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker (Metrolit)

David Wong: Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker (Metrolit)

David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacCoverht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USA längst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner für Hartgesottene.

Hinter dem Namen David Wong verbirgt sich Jason Pargin, der Executive-Editor von cracked.com, der größten Onlineplattform für Humor in den USA. Mit seinem Buch „John Dies at the End“, das soeben verfilmt wurde, erreichte er Kultstatus.

Meinung zum Buch:

Jeder, der entweder das Buch oder die gelungene Don Coscarelli-Verfilmung von „John Dies at the End“ kennt, weiß, was ihn erwartet, wenn er sich in die Welt eines David Wong begibt. Hier gelten weder die gängigen physikalischen, noch die Zivilisationsregeln, denn der Alltag von David und John wirkt so, als habe man Unmengen an bewusstseinserweiternden Drogen konsumiert und betrachte die Bilder von Salvador Dalí und Hieronymus Bosch durch ein umgedrehtes Kaleidoskop. Seine Helden David Wong und John (dessen Nachname mir gerade nicht einfällt, der aber gerne mal Fotos von seinem Penis via SMS verschickt) sind eigentlich ganz normale Jungs, die es lieben, sich mit dem nerdigen Kram zu beschäftigen, den Jungs eben so machen. Dummerweise haben sie sich jedoch in der Vergangenheit (besser gesagt dem Prequel „John Dies at the End“) dazu verleiten lassen, von einem dubiosen Jamaikaner eine Droge namens Soja Sauce injizieren zu lassen, was zur Folge hatte, dass man nun all das sehen kann, was einem besser verborgen geblieben wäre. Aus diesem Grunde müssen die beiden in der hier vorliegenden Geschichte Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker miterleben, wie eine nur für sie sichtbare Spinnenplage Menschen anfällt, in ihren Mund schlüpft und diese in willenlosen und mordlüsternen Kreaturen verwandelt. Doch was hat diese Spinnen angelockt, beziehungsweise die viel wichtigere Frage: wie zur Hölle bekommt man sie wieder weg??? Da die angerückten Regierungseinheiten und kampferprobten Spezialeinsatzkommandos nicht weiter wissen, braucht es also wieder die Unterstützung zweier tatkräftiger, kampferprobter aber etwas wirscher junger Männer, die mit Flammenwerfer und Armbrust losziehen, das Böse zurückzutreiben!

David Wong Quelle: johndiesattheend.com

David Wong
Quelle: johndiesattheend.com

Holy shit, was für ein Buch! David Wong, der die Geschichte in der ich-Form erzählt, heißt eigentlich Jason Pargin und ist Hauptverantwortlicher von cracked.com, der größten Onlineplattform für Humor in den USA. Sprachlich solide lebt das Buch von den sprühenden Einfällen, absurden Ideen und kreativen Abartigkeiten, die einen schmunzelnd bis laut lachend permanent den Kopf schütteln lassen. Als hätte man Hunter S. Thompson, William S. Burroughs und Terry Pratchet gemeinsam in einen Keller gesperrt mit der Auflage, erst wieder rauskommen zu dürfen, wenn man ein fertiges Buch in den Händen halte. Der Berliner Metrolit Verlag veröffentlicht Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker (416 Seiten, €18) in einer Übersetzung von Marion Hertle, die Aufmachung als knallig grüne Klappenbroschur mit dem Papierspinnen-Artwork fällt positiv auf und der Textinnenteil ist mit seinen handschriftlichen Randnotizen, den Kopien einiger Dokumente und den Countdown-Überschriften sehr ansprechend gestaltet.

Wer Spaß an Body-Snatcher-Geschichten hat, einer kleinen Verschwörungstheorie gegenüber nicht abgeneigt ist und ein Faible für Kettensägen und Flammenwerfer zeigt, dem sei der schwarzhumorig-skurrile Roman Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker von David Wong dringend ans Herz gelegt!

Quelle: evilgeeks.com

Quelle: evilgeeks.com

Gewinnspiel:

Ich freue mich, zwei Exemplare des Romans „Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker“ verlosen zu können (meinen Dank an den Verlag…)!

Wer mir bis zum 08. März 2014 eine Mail mit dem Betreff “Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker” (plus der Anschrift) an:

christian@wewantmedia.de

schickt, das Gewinnspiel auf Facebook teilt und mir eventuell noch ein “gefällt mir” auf meiner Facebook – Seite (https://www.facebook.com/wewantmedia) gibt, nimmt an der Verlosung teil!

Bestimmt durch die Reihenfolge der Teilnahme bekommt jeder Teilnehmer eine Nummer zugeordnet, über den oder die Gewinner/in entscheidet ganz unparteiisch und unbestechlich Random.org.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, der/die Gewinner/in wird zeitnah benachrichtigt und unter diesem Post genannt.

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinner stehen fest, die Bücher sind bereits auf dem Weg… viel Spaß damit! Allen anderen Teilnehmenden meinen herzlichen Dank für die große Resonanz und viel Glück beim nächsten Gewinnspiel!

Christian Funke-Smolka