Dorian Hunter – Dämonen-Killer: Tod eines Freundes (Folgenreich / Zaubermondverlag/ Universal)

Dorian Hunter – Dämonen-Killer: Tod eines Freundes (Folgenreich / Zaubermondverlag/ Universal)

CoverDorian Hunters zweite Inkarnation Juan Garcia de Tabera wird Zeuge der Geburt eines dämonischen Drillings, scheitert jedoch beim Versuch, diesen mit Hilfe des Drudenfußes, einem Pentagramm aus massivem Gold, zu vernichten. 500 Jahre später erinnert sich Dorian endlich wieder an sein Leben als de Tabera und was damals geschah. Ein entscheidender Hinweis des zwielichtigen Olivero bringt ihn auf die Spur des verloren gegangenen Drudenfußes, der einzigen Waffe, mit der man den Dämonendrilling besiegen kann.

Meinung zum Hörspiel:

Hörer der Serie erleben schon seit einigen Folgen die Geschichten der früheren Inkarnation Dorian Hunters, Juan Garcia de Tabera. Gut und spannend inszeniert, offenbarte sich jedoch bisher nur zögerlich die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. In der an die Vorgängerfolgen nahtlos anknüpfenden vorliegenden Folge 23 namens „Tod eines Freundes“ werden hier jedoch deutlichere Zeichen gesetzt. Denn die Geschichte um die Dämonendrillinge, deren Geburt unter der Überwachung des getöteten Lucero und seiner satanischen Sekte stand, ist in dieser Folge zentrales Thema. Der Drilling kann nur mit Hilfe eines goldenen Drudenfußes bekämpft werden, der jedoch in die falschen Hände gerät. Dabei gerät Juan Garcia de Tabera an einen Gegner, der Jahrhunderte später auch Dorian Hunter und seinen Begleitern gefährlich wird.

Sowohl inhaltlich als auch qualitativ schließt die Episode 23 aus dem Hause Folgenreich an die Vorgänger an. Die Reihe bleibt aufgrund der komplexen und äußerst spannenden Story, der interessanten und abwechslungsreichen Inszenierung auf zwei Zeitebenen und den sehr guten Sprechern mit ihren geschliffenen Dialogen weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Doch durch den Weggang einiger Figuren (ich werde hier jedoch nicht spoilern), beziehungsweise deren Sprechern (Konrad Halver, der Trevor Sullivan seine Stimme lieh, verstarb während der Produktion. Ihm zur Ehre fügte man hier eine alte Aufnahme, die idealerweise passte, als Epilog ein) bleibt die weitere Entwicklung der Reihe sehr spannend. Wenn es jedoch in dieser Qualität weitergeht, wie man sie in den knapp 80 Minuten dieser tragischen Folge Tod eines Freundes antrifft, darf man sich auf die weiteren Geschichten freuen. Von mir gibt es auf jeden fall eine klare Kaufempfehlung!

Christian Funke-Smolka