Brazed - The Return of Low Orbit (Audiolith)

Brazed – The Return of Low Orbit (Audiolith)

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Das gemeinsame Kind der beiden Djs / Produzenten BadBoy Zoniy und Subtractor tritt an, um die Drum’n’Bass-Szene des Landes von Norden her kräftig aufzurollen. Ihr Rezept: eine hochexplosive Mischung aus Drum’n’Bass, gewaltigen Dubstep- / Drumstep-Monstern und hyperenergetischem MaximalElectro, die sich schon jetzt mit den großen Namen des sogenannten Stadium Drum’n’Bass messen kann.
Wie so viele Projekte ist auch BRAZED das Ergebnis einer Zufallsbegegnung, liefen sich die beiden doch das erste Mal bewusst in 2008 während eines gemeinsamen Bookings auf einer Hamburger Drum’n’Bass-Party über den Weg. Ein Wort gab das andere, es wurde gefachsimpelt und am Ende des Abends landete ein Subtractor-Tune in der Plattentasche von BadBoy Zoniy. Dieser Abend gilt bis heute als Intitialzündung für die Zusammenarbeit der beiden Künstler, die seit Anfang 2009 gemeinsam in unzähligen Studiosessions an ihrer musikalischen Vision feilen.
Diese Konsequenz sollte sich lohnen, denn kurz nachdem BadBoy Zoniy’s Remix für den Ira Atari-Song “I Don’t Wanna Miss You” auf dem Hamburger Label Audiolith erschienen war, lieferten auch BRAZED ihre erste Neubearbeitung eines Audiolith-Titels. “The Conqueror” aus der Feder der aufstrebenden Indie-Band Fuck Art, Let’s Dance wurde in ein funkensprühendes Drum’n’Bass-Gewand gekleidet und dieser Remix war der spontane Anlass, BRAZED direkt und ohne Umschweife in die Riege der labeleigenen Künstler aufzunehmen und das offensichtliche Talent der beiden jungen Produzenten weiter zu fördern.
In der Folge erschien in 2011 der BRAZED -Remix von Matopé feat. Salome’s “Blinde Werden Sehen” zusammen mit Tracks von Dubstep-Übervater Skream und Ben Verse, Mitglied des Stadium Drum’n’Bass Kollektivs Pendulum, auf der ZYX Music Compilation “Worldwide Dubsteppaz”, während BRAZED mit der “The Remainder EP” auf digitalem Wege in 2012 ihr erstes Solowerk via Audiolith veröffentlichten.
Darüber hinaus lieferten BRAZED in 2012 Neubearbeitungen der hippen Indie/Electro-Band I Heart Sharks und der neuen Hamburger HipHop-Shootingstars Neonschwarz und spielten neben diversen DJ-Gigs auch auf dem 16. SonneMondSterne Festival, das mit Acts wie Skrillex, Camo & Crooked, John B und Dirtyphonics ein paar der ganz großen Namen im Bassmusik-Business versammelte.
Die zweite BRAZED -Digitalsingle “Inner Planet / Low Orbit” erschien kürzlich ebenfalls via Audiolith, während das Video zum Titeltrack der “The Remainder EP” von Supportern, Ravern, Drum’n’Bass-Headz und BRAZED -Fans der allerersten Stunde immer noch zu Recht gefeiert wird
Zwei neue Single-Veröffentlichungen sind dieser Tage in Vorbereitung und werden bei den Early Adopters dieser Welt sicherlich genauso heftig einschlagen wie der in Kürze via Four Music / Sony erscheinende BRAZED -Remix für die Hamburger ElectroHouse-Chefrocker Moonbootica, mit dem sich das Projekt einem breiteren Publikum vorstellt.
Während BRAZED zur Zeit an einer Live-Umsetzung ihres Sounds arbeiten, ist das Duo parallel dazu als DJ-Team an zwei oder gar drei Decks unterwegs, um Tanzflächen hart zu rocken und dem Publikum ihre spezielle Variation von Stadium-Drum’n’Bass aufzulöten.

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Der “Low Orbit” ist zurück. Ungefähr ein Jahr, nach dem BRAZED mit der Originalversion ihres gleichnamigen Tracks die Wellen und Herzen der deutschen Drum’n’Bass-Szene höher schlagen ließen, veröffentlichen sie jetzt ein fünfköpfiges Remixmonster, das “Low Orbit” noch einmal in ganz neuen Facetten erscheinen lässt. Verantwortlich für die neuen Versionen zeichnen erstmalig ausschließlich Künstler und Produzenten aus der BRAZED – und Audiolith-Heimatstadt Hamburg, in der der Bass auch jenseits der von Denyo77 beschworenen 60 Hertz äußert fett brummt.
Den Anfang macht Dr. Woe, der dem Drum’n’Bass nicht nur in klassischer Manier wieder das Rollen beibringt sondern mit seiner “Low Orbit”-Interpretation auch seinen ersten Remix für Audiolith abliefert. Rave-Stabs treffen auf ausgeklügelte Flächen-Arrangements und aus dem Neurofunk entliehene Midrange-Sequenzen, die in dieser Kombination von einem tiefgehenden Verständnis der Drum’n’Bass-Kultur zeugen und auch altgediente Headz mit Leichtigkeit auf die Tanzfläche ziehen.
Natürlich ist auch Hamburgs iLLest wieder dabei, der mit seinem Remix die Fahne des unbezwingbaren 4-2-The-Floor im stadttypischen Westwind flattern lässt. Kürzlich noch mit seiner “ illowhead EP” im Zeichen von Trap / Bass und Dubstep unterwegs, verwandelt Joney den “Low Orbit” hier in gnadenloses Brett, das trotz Deepness und kleinen Verweisen auf UK Funky und Future Garage vor allem dem Bleep und Detroit-Sound der frühen 90er Jahre die Ehre erweist und mit hanseatischem Witz und Coolness nebenbei auch noch Grüße in die Heimat schickt.
Als Vertreter der hanseatischen Dubstep-Gemeinde geht Love The Cook ins Rennen und besinnt sich dabei auf die klassischen, traditionelle Werte des Genres. Mit mystisch anmutenden Bongosequenzen und skelettierten Halfstep-Beats zu extrem verdichteten Atmosphären und einer raumgreifenden, alles vernichtenden Basslines eröffnet Love The Cook mit seinem Remix völlig neue Perspektiven und weckt auch bei Dubstep-Headz der allererste Stunde Gefühle der Begeisterung.
Auch der Hamburger Phokus serviert BASS in Großbuchstaben und widmet sich mit seiner “Low Orbit”-Interpretation einer futuristischen Melange aus tonnenschweren 808-Drums, ravigen Stabs und Einflüssen aus der tief im Untergrund agierenden Bubblin‘-Szene. Kombiniert mit einem untrüglichen Gespür für Melodie und Spannung liefert Phokus hier die Blaupause für einen faszinierenden Sound, der als Trap’n’Trance den Grundstein für eine neue Spielart der Bassmusik legen dürfte.
Schlussendlich legen BRAZED mit dem “Low Orbit (VIP)” höchstselbst noch finale Portion Basswahnsinn auf die Schippe und stellt mit seinem 2013er Update des Originals aufs neue unter Beweis, das ihnen der Rest der Drum’n’Bass-Welt in Sachen schwerst komprimierter Bassdrums und von Jungle / Rave’n’Bass durchtränkten Stop-And-Go-Spielereien schon lange nichts mehr vormachen kann. Das Duo versteht es, die Crowd mit Halftime-Breakdowns und bis ins kleinste Detail ausgefeilten Produktionen bis an den Rand der körperlichen Totalerschöpfung zu treiben. Und wenn es sein muss, auch darüber hinaus.

Links:

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www.brazed.net

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