The Whigs – In The Dark

Eine Band, die bereits als Support für Größen wie Kings Of Leon, The Kooks, The Black Rebel Motorcycle Club u.v.m. gespielt hat, entschließt sich ihr drittes Studioalbum aufzunehmen. Um diesen steilen Kurs den sie eingenommen haben weiter beibehalten zu können, holen sie sich Produzenten wie Angelo Petraglia, den Produzenten von Kings Of Leon, sowie Ben H. Allen, der unter anderem mit verantwortlich für den unverkennbaren Sound von Gnarls Barkley war, ins Boot. Produkt dieser Kollaboration ist das elf Titel starke Album „In The Dark“.

Gesang, der in seinem Klang an eine Kreuzung von Mike Ness, Dave Grohl und Greg Graffin erinnert, fügt sich perfekt in Riffs im Stil von Kings Of Leon oder dem Black Rebel Motorcycle Club ein. Eine Kraft die zum einen der Weiterentwicklung der Band zu verdanken ist, zum anderen aber auch ganz klar dem Produzentenduo zuzuschreiben ist. Hier kristallisiert sich auch ziemlich eindeutig die gewünschte Laufrichtung der Band heraus. Es soll mehr sein als nur der Garage-Sound der ersten Alben. Die Bühnen sollen größer werden. Plattform soll nicht länger nur der kleine verrauchte Club sein. Bands wie Kings Of Leon haben diese Art von Musik radiotauglich gemacht und somit eine gute Startgrundlage für Bands wie „The Whigs“ geschaffen.

Man könnte negativ anmerken, das eben diese vielen Parralelen die Einzigartigkeit der Band in Frage stellen. Hört man aber das Album vollständig durch, löst sich dieser Gedanke in Wohlgefallen auf. Jeder Track steht für sich und man hat nicht das Gefühl nur vom Radioempfänger beschallt zu werden.

Label: ATO Records

Tracklist:

01. Hundred / Million
02. Black Lotus
03. Kill Me Carolyne
04. Someone’s Daughter
05. So Lonely
06. Dying
07. I Don’t Even Care About The One I Love
08. Automatic
09. I Am For Real
10. In The Dark
11. Naked

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