Schöne Bescherung: Alles neu, Alles HIGH!

Schöne Bescherung: Alles neu, Alles HIGH!

Die Dortmunder können sich auch im zweiten Jahr des „Weihnachtscircus im Revier“ auf gut zwei abwechslungsreiche Stunden im schwarz-gelben Zelt auf dem Parkplatz E an den Westfalenhallen freuen. Pablo und Vicky Garcia sind auf Weltraumkurs am Trapez, ebenfalls mit einem Flugkörper an Bord kommt Modellflugzeugpilot Daniel Golla nach Dortmund. Wenn sich Gänsehaut zeigt, ist für die Suanbekovs noch lange nicht Schluss. Zu Dritt zeigen sie als „Sayrakan“, dass sie Nerven wie ihr Drahtseil haben, im Todesrad setzen die Tollkühnen dann auch noch zu waghalsigen Sprüngen an. Ins Schwarze trifft Ben Blaque. Er ist Champion im Armbrustschießen, seine Partnerin erfreut sich bester Gesundheit. Wie auch Alain Alegria, obwohl er mit einem Bein freistehend auf dem Trapez durch die Zeltkuppel schwingt. Hingucken lohnt sich auch, wenn Circus Engel Anastasia Makeeva ihren Tanz am Schwungseil zeigt oder Elena Shapoval das Tanzparkett an den Pole verlegt. Und erst recht bei den Brüdern Iroshnikov, die das Leben voller Kraft und Körperbeherrschung in Balance bringen. Ohne Letztere ginge es bei der SerBat Troupe gründlich schief – die Fünf beherrschen die hohe Kunst der Leiter-Akrobatik. Teuflisch gut an den Diabolos jongliert Georgio, tierischen Spaß mit Comedy, Kalauern und Klamauk verspricht Steve Rawlings. Für die spezielle Musikmischung à la FlicFlac sorgen „Elle & Glamour Gems“.

Die Künstler von „HIGHLIG ABEND!“

Überflieger: Alain Alegria
Wer traut sich schon, in acht Metern Höhe auf einem Stuhl Platz zu nehmen, der einzig und allein auf der schmalen Stange einer Luftschaukel steht? Alain Alegria aus den USA hat dieses Kunststück ohne Netz und doppelten Boden zu seinem Markenzeichen gemacht. Der Spross einer alten Circusfamilie sorgt für gehöriges Herzklopfen, wenn er am so genannten Washington Trapez waghalsige Freistandakrobatik zum Besten gibt. Freihändig und auf einem Bein balancierend, lässt er sich mit dem Trapez in den Circushimmel ziehen, um dann seinem sensationellen Hochspannungsakt weitere Höhepunkte hinzuzufügen.

Zum Himmel hoch: AirFours
Wer Weihnachten nach Höherem strebt, meint nicht unbedingt die Tannenbaumspitze. Wenn die vier Freestyle Jumper von AirFours Gas geben, dann schießen ihre Motocross Maschinen pfeilschnell und ganz schön hoch durch das Circuszelt. Für den Dortmunder Weihnachtscircus von Flic Flac nutzt das Quartett aus Belgien und Tschechien eine Rampe im Eingangsbereich des Zeltes, bevor die Zweiräder mit ungeheurem Schwung und dem Sound äußerst zorniger Hornissen meterhoch durch die Luft fliegen. Und damit die Zuschauer hier von den Hochgefühlen nicht so schnell wieder runterkommen, gibt’s auf dem Weg der Überflieger in Richtung Bühneneingang noch jede Menge Luftbilder in Form von waghalsigen Drehmanövern zwischen Himmel und Erde. AirFours waren im ersten Dortmunder Weihnachtsprogramm die absoluten Shooting Stars beim Publikum – daher setzen sie „HIGHLIG ABEND!“ gern noch einmal zum Sprung an.

Volltreffer: Ben Blaque
Wer war dagegen schon Wilhelm Tell? Wie man im 21. Jahrhundert eine Armbrust bedient, weiß Ben Blaque zielsicher zu definieren. Und er hantiert nicht nur mit einem dieser gefährlichen Sportgeräte, sondern präpariert gleich ein ganzes Arsenal, um pfeilschnell sein Ziel zu erreichen. Der smarte Champion im Armbrustschießen trifft immer ins Schwarze, auch in der Publikumsgunst. Seine Reisen mit der scharfen Munition führen das Multitalent – das auch fantastisch zaubern kann – seit acht Jahren rund um die Erdkugel.

Rocketstars: Flying Garcias
Völlig losgelöst umrunden Vicky und Pablo Garcia das Circuszelt. Mit ihnen geht es direkt auf die Startrampe in den Weltraum. Im Astronautenlook hebt das Duo zu seiner riskanten Mission ab. Eine große Rakete ist die Basis für eine Luftnummer der ganz besonderen Art, die 2010 beim Circusfestival in Monte Carlo den Clown in Bronze einfuhr. Nur mit seinen Zähnen hält Pablo Garcia das kleine Trapez, an dem seine Frau an einem Fuß im Zehenhang schwebt. Und es kommt noch aufregender, wenn Pablo sich kopfüber mit seinen Füßen unter der Rakete einklinkt. Houston… das gibt kein Problem!

Teuflisch schnell: Georgio
Diabolos sind für den 23-Jährigen aus der Tschechischen Republik eine Herzens-angelegenheit. Seit seinem vierten Lebensjahr befasst sich Georgio, der aus einer Circusfamilie stammt, schon mit diesen uralten flinken Jonglage-Geräten. Als Teenager, so erzählt er, hat er sich richtig in die gefährlich schnellen Diabolos verliebt und brachte das Spiel mit ihnen zur international anerkannten Perfektion. Das hielt ihn aber nicht davon ab, nach der Schule erst einmal eine Ausbildung als Koch zu machen. Angesichts seiner vielen Engagements in ganz Europa ist aber kaum davon auszugehen, dass er demnächst zum Schneebesen greifen muss.

Höhenflieger: Daniel Golla
Der Schwerkraft schlägt Fliegerprofi Daniel Golla ein Schnippchen, wenn er während seiner atemberaubenden Flugschau waghalsige Manöver wie Loopings, Pirouetten, seitliches und rücklings gerichtetes Fliegen präsentiert. Gekonnt steuert er den „Brummer SE“ präzise über den Köpfen des Publikums, startet den Flieger von seiner Hand aus und lässt ihn lässig direkt in der Luft stehen. Der Modellflugkünstler aus dem hessischen Söhrewald ist ein echter „Überflieger“, der mit seinen eigens entworfenen und selbst konstruierten Leichtmodellflugzeugen, auch „Shockflyer“ genannt, zu passenden Klängen der Musik mit „federleichter“ Fliegerakrobatik begeistert.
Coolness trifft Kraft: Iroshnikovs
Vyacheslav und Olexandre Iroshnikov aus der Ukraine sind auf dem besten Weg an die Weltspitze der Handstandkunst. Beim Circusfestival von Paris balancierten die Brüder ihre erste Goldmedaille aus, in Monte Carlo gab es den begehrten Silbernen Clown aus den Händen von Prinzessin Stephanie. Die Akrobaten haben mit ihrer starken Inszenierung neue choreografische Akzente gesetzt. Harte Beats stacheln zu Höchstleistungen an, starke Arme zaubern Trick um Trick neue Bilder von unglaublichen Bewegungsabläufen und die Coolness der beiden Jungs in Schwarz tut ein Übriges, dass die Absolventen der Artistenschule Kiew heißbegehrte Künstler wurden. Dass sie seit Jahren gemeinsam auftreten, ist übrigens purer Zufall, denn Vyacheslav fand seinerzeit in der Artistenschule keinen anderen Partner. Da musste halt Bruder Olexandre ran. Cool.

Luftiger Tanz: Anastasia Makeeva
Begonnen hat sie ihre Ausbildung in der (Musik-)Clownerie in Moskau, aber seit sieben Jahren hebt Anastasia Makeeva völlig ab. Mit ihrem „Aerial Tango“ hat die Luftakrobatin der Arbeit am Schwungseil eine neue Dimension gegeben. Sie kreierte ihre neue Performance ganz allein, mixte gefährliche Elemente mit Eleganz und Emotion – heraus kam ein Tanz in luftiger Höhe, der den Zuschauer die Luft anhalten lässt. Anastasia gastierte damit bereits in vielen Shows zwischen Russland und Amerika. Silber und Bronze gab es für den hochangesiedelten „Tango“ bei Festivals in Moskau und Prag.
Stand up! Steve Rawlings
Steve Rawlings ist der Irrwisch unter den Comedy-Performern. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Stand-up-Comedy (in schönstem deutsch-englischen Kauderwelsch) und technisch brillanter Jonglage versteht er es, jedes Publikum in null Komma nichts aufzumischen. »Visual comedy at it’s best!« schrieb „The Independent“ über ihn. Auf der Insel hat sich Steve Rawlings in den vergangenen Jahren als einer der Top-Comedy-Entertainer etabliert. Als „Special Guest Artist“ ist er neben berühmten Schauspielerkollegen auf den kommerziellen Bühnen des Londoner Westend oder im Seebad Blackpool genauso zu Hause wie bei der „Royal Variety Performance“ zu Ehren und in Anwesenheit von Her Majesty The Queen. Über sechzig TV-Auftritte allein in Großbritannien und Theater- und Gala-Gastspiele von Hongkong bis zu den Falkland-Inseln hat er als Solist absolviert.
Drahtseilakt: Sayrakan
Der Goldene Elefant war ihnen beim XX. Moscow International Youth Circus Festival 2011 auf Anhieb sicher. “Dickhäuter” müssen Sayrakan Suanbekova und ihre beiden Partner (und Familienmitglieder) selber sein, wenn sie in schwindelnder Höhe ihre gänsehauterregenden Gänge über das Drahtseil antreten. Seit sechs Jahren zelebriert das Trio aus Russland diese Höchstform von Nervenkitzel mit mutigen Balancen zu Dritt und einem atemberaubenden Finale direkt Richtung Himmel auf dem vertikal gespannten Draht. Auf der Erfolgsleiter: SerBat Troupe Sprosse für Sprosse balancieren sich Serik Kerimkulov, Zhanuzak Batir, Zarina Digarbekova, Raw Alimbekov und Suleymenova Darius in die Höhe, ohne dass sie dabei besonders viel sicheren Boden unter den Füßen hätten. Die spektakuläre Darbietung mit fünf Akrobaten an zwei Leitern stammt aus Kasachstan, wo die zwei Frauen und drei Männer auch ihre ersten künstlerischen Erfolge feierten. 2012 schaffte das Quintett mit seinen ausgeklügelten Hebeakten wieder ein paar Stufen auf der Karriereleiter: beim Festival im spanischen Albacete gab es Bronze, das Golden Echo Festival Asia 2012 gewannen die Fünf gar souverän.
Pole Position: Elena Shapoval

Sie lebt schon von Kindesbeinen an für den Tanz, studiert hat sie Luftgymnastik, in Kiew gab sie Unterricht im Pole Dance – damit ist für Elena Shapoval das Ende der Fahnenstange längst noch nicht erreicht. Die 23-Jährige Akrobatin aus der Ukraine ist heiß begehrt mit ihrer eigenen Darbietung am Pole und beeindruckt hier mit lässiger Sinnlichkeit ebenso wie mit technischer Perfektion. Enorme Kraft und Körperbeherrschung gehören nämlich dazu, will man sich so beneidenswert biegsam um den metallenen Mast winden. Wer da an dunkle Clubs denkt, dem sei gesagt, dass Poledance bei den nächsten Olympischen Sommerspielen 2016 als Demonstrationssportart angedacht ist.
Ganz schön gerädert: Suanbekovs
Der Teufelskreis im Todesrad: Makhudbek und Nursultan Suanbekov stellen sich neben ihrer Kunst als Seiltänzer einer weiteren Mutprobe in der Manage. Das Todesrad bewegen die beiden Brüder mit großer Präzision und allen Tricks, die man besser nicht zu Hause versuchen sollte. FlicFlac freut sich, 2012 in Dortmund wieder einmal das beliebte aufregende Requisit aus Stahl und Draht präsentieren zu können.

 

HIGHLIG ABEND! – Informationen rund um das Gastspiel Dortmund

Vorstellungen
Spielzeiten 18.12.2012 bis 06.01.2013 Täglich 16:00 Uhr und 20:00 Uhr Premiere: Dienstag, 18. Dezember, 20:00 Uhr 21. Dezember und 1. Januar nur 20:00 Uhr 24. Dezember spielfrei
Adresse 44139 Dortmund An den Westfalenhallen Parkplatz E, Victor-Toyka-Straße
Der Vorverkauf hat begonnen
Ab sofort gibt es Tickets für die FlicFlac Vorstellungen in Dortmund. Die Kartenpreise bewegen sich zwischen 22 und 46 €; für Kinder, Schüler, Studenten, Rentner und Behinderte gibt es Ermäßigungen.
Vorverkauf: Direkt in der Geschäftsstelle der Ruhr Nachrichten (Westenhellweg 95-101) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Per Telefon: 01805 – 14 77 99 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 42 Ct./Min.), über das Festnetz 0209-14 77 999, oder im Internet www.flicflac.de
Die Circuskasse ist ab dem 14.12.2012 geöffnet. Sie befindet sich neben dem Haupteingang des Zeltes, Parkplatz E, Victor-Toyka-Straße. Öffnungszeiten ab dem 14.12.2012 täglich von 11 bis 19.30 Uhr.